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GEMEINDE: Altdorf weiht das «neue Schmuckstück» feierlich ein

Die neue Aula sowie die Turnhalle sind bezugsbereit. Der 14,6-Millionen-Bau zählt zu den grössten Projekten, welche die Gemeinde je realisierte.
Georg Epp
Am Samstag konnte sich die Bevölkerung die neue Turnhalle/Aula Hagen begutachten. (Bild Georg Epp)

Am Samstag konnte sich die Bevölkerung die neue Turnhalle/Aula Hagen begutachten. (Bild Georg Epp)

«Was lange währt, wird endlich gut.» Selten hat dieses Sprichwort besser gepasst als beim Neubau der Turnhalle und der Aula Hagen. Bereits seit 1993 befasste sich die Gemeinde Altdorf damit, die alten Anlagen aus den 1950er-Jahren zu erneuern. Heizung, Lüftung, Sanitär- und Strominstallationen waren längst veraltet; Böden, Wände und Decken sowie die Einrichtungen für das Turnen sanierungsbedürftig. Doch es sollte bis am 18. November 2010 dauern, bis auf Antrag mehrerer Sportvereine die Gemeindeversammlung beschloss, einen Neubau zu prüfen. Dem Baukredit von 14,6 Millionen Franken wurde 2012 mit über 70 Prozent zugestimmt.

Nach einem Projektwettbewerb mit 80 Beteiligten und einer zweijährigen Bauzeit konnte nun die Halle des Architekturbüros Gérard Prêtre AG aus Zürich am Samstag eröffnet werden. Das Interesse der Bevölkerung war gross. «Die Eröffnung der neuen Aula und Turnhalle Hagen ist nicht nur für die Schule Altdorf, sondern für die ganze Gemeinde und die ansässigen Vereine ein grosses Ereignis», sagte Schulratspräsident Adrian Dittli.

Aufs Schwimmen ausgewichen

Die Bauzeit erwies sich für die Schule Altdorf als Herausforderung. «Mit grossem Engagement ist es gelungen, einen Teil der Sportlektionen durch zusätzlichen Schwimmunterricht auszulagern und den ganzen Schulbetrieb während der Bauphase zu organisieren», erklärte Dittli. «Nun steht eine Aula zur Verfügung, die vom Platz und von der technischen Einrichtung her den heutigen Bedürfnissen vollauf entspricht.»

Die Multifunktionalität der neuen Aula ermögliche es, den Unterricht anders zu gestalten und neue Projekte anzugehen. Die Auslastung der zwei bisherigen Hallen war sehr gross und das Erstellen der Hallenbelegungspläne anspruchsvoll. «Mit der neuen Dreifach-Turnhalle ist es um ein Vielfaches einfacher, die Sportlektionen in den Gesamtstundenplan zu setzen, und auch die 17 Sportvereine freuen sich, die Mehrkapazitäten nutzen zu können», sagte Dittli.

26 Einfamilienhäuser gross

Die neue Turnhalle ist eines der grössten Bauten, welche die Gemeinde Altdorf je realisiert hat: 26 000 Kubikmeter wurden verbaut, was etwa 26 Einfamilienhäusern entspricht. 45 Unternehmen waren beschäftigt, rund zwei Drittel des Auftragsvolumens konnte sogar mit einheimischem Gewerbe realisiert werden.

Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind überbrachte die Gratulationswünsche der Urner Regierung zum gelungenen Werk. Er bedankte sich bei allen, die das Projekt unterstützt haben. «Die Turnhalle Hagen ist ein stolzes Haus in einer zu Recht selbstbewussten Gemeinde», so Camenzind. «Altdorf setzt hier auch ein Zeichen und Prioritäten.» Gemeindepräsident Urs Kälin freute sich über das grosse Interesse der Bevölkerung. «Heute ist ein Freudentag. Wir können eine fantastische Infrastruktur einweihen, genutzt durch die Schule, das BWZ und verschiedene Sport- und Kulturvereine», sagte Kälin. «Ein Schmuckstück, ein Bijou, eine architektonische Perle.»

Unter Gottes Schutz

Pfarrer John Joy von der katholischen und Pfarrer Reinhard Eisner von der evangelisch-reformierten Kirche stellten das neue Gebäude unter den Machtschutz Gottes. Sie hoffen, dass die neue Halle nicht nur die körperliche Fitness fördert, sondern auch das Zusammenleben in der Gemeinschaft. Die Lebensqualität der Schüler und Sportler werde so bereichert. Pianist Karl Arnold freute sich, den neuen Konzertflügel einzuweihen. Er spielte 16 Deutsche Tänze von Franz Schubert und erntete grossen Applaus. Zusammen mit Martin Giese und Stefan Westphal umrahmte Arnold auch den Eröffnungsanlass musikalisch.

Der Bau wurde von der Architekten Gérard Prêtre Architekten AG Zürich und von der Kim Strebel Architekten GmbH aus Aarau realisiert. Die örtliche Bauleitung hatte das Architekturbüro CAS-Gruppe aus Altdorf inne. Die Baukommission stand unter der Leitung der damaligen Gemeindepräsidentin Christine Widmer Baumann sowie des heutigen Gemeindevizepräsidenten Peter von Rotz.

Georg Epp

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