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Urner Gemeinden profitieren von Zaku-Gewinn

Die Zaku schüttet eine Dividende von 300’000 Franken aus. In der Deponie Eielen sollen neu angeschaffte Staubbindeanlagen bei den Anwohnern für Entlastung sorgen.
Urs Hanhart

An der Generalversammlung der Zentralen Organisation für Abfallbewirtschaftung im Kanton Uri (Zaku) vom Montagabend, die in ­Attinghausen abgehalten wurde, stand die Jahresrechnung 2018 im Zentrum. Diese weist einen Gewinn von 343’000 Franken aus und wurde von den Delegierten einstimmig genehmigt. Der Antrag des Verwaltungsrats, eine Dividende von 300’000 Franken auszuschütten, fand einhellige Zustimmung. Darüber dürfen sich die Gemeinden als Aktionäre freuen.

Weil der Ertrag in der Sammelstelle Eielen um 14’000 Franken eingebrochen ist, stellte die Gemeinde Gurtnellen einen ­Antrag, die Annahme und Verwertung der Wertstoffe zu prüfen. Der Verwaltungsrat hat dieses Thema nun für die Herbst-GV traktandiert. Dazu sagte Verwaltungsratspräsident Beat Walker: «Wir werden ausführlich über die Entwicklung der Sammelstelle und Möglichkeiten zur Steigerung der Mengen, zum Standort und zu den Öffnungszeiten Bericht erstatten.»

Staubbekämpfung mit Wasserkanonen

Einen längeren Informationsblock gab es gestern zur Deponie Eielen in Attinghausen. Die offene Füllmenge beträgt noch rund 690’000 Kubikmeter, was gemäss Bauchef Hanspeter Bonetti noch für 20 bis 25 Jahre ausreicht. Zur Sprache kam auch die Staubproblematik auf der ­Deponie. Die ausserordentliche Wettersituation im Sommer 2018 mit Trockenheit und viel Wind führte zu grossen Belastungen, was Reklamationen der Anwohner hervorrief. Bonetti versicherte: «Wir nehmen diese Proble­matik sehr ernst und haben ­entsprechende Investitionen vorgenommen.» Unter anderem habe man Staubbindeanlagen angeschafft. Es handle sich um Kanonen mit vielen Düsen und einem Gebläse. Damit könne der Staub bis zu 50 Meter Entfernung gebunden werden. Im Weiteren orientierte der Bauchef über die Erhöhung der Randabdichtung West in der Deponie. Im kommenden Herbst soll damit begonnen werden. «Das ist eine relativ aufwendige Sache. Man muss ‹step by step› vorgehen, insbesondere auch wegen der Steinschlaggefahr», so Bonetti.

Zum Schluss wurde noch über die ehemalige Deponie Schwändi orientiert. Dort ist die historische Untersuchung abgeschlossen. Mittlerweile läuft die technische Untersuchung.

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