GEMEINDEORDNUNG: Andermatt: Der Präsident soll ein Profi werden

Es wäre ein Urner Novum: Der Gemeinderat beantragt, den Präsidenten neu zum vollamtlichen Politiker zu machen und ihn gleich für vier Jahre zu wählen.

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Ist sich sicher, dass die Dorfgemeinde Ja zum Vollamt sagen wird: Karl Poletti, Gemeindepräsident von Andermatt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Ist sich sicher, dass die Dorfgemeinde Ja zum Vollamt sagen wird: Karl Poletti, Gemeindepräsident von Andermatt. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Änderung der Gemeindeordnung und der Entschädigungsverordnung: Diese zwei Traktanden der Dorfgemeinde vom 14. Mai in Andermatt tönen eigentlich völlig unspektakulär. Doch die beiden Geschäfte sind fast schon geschichtsträchtig. Denn: Konkret will Andermatt ab 2011 ein 100-Prozent-Vollamt für den Gemeindepräsidenten einführen. Die Änderung der Gemeindeordnung soll eine Wahl auf vier Jahre ermöglichen.

Auslöser ist das aktuelle Sawiris-Projekt. Bereits an der Gemeindeversammlung vom 23. Oktober 2008 hatte Christoph Gähwiler, Präsident der Andermatter Geschäftsprüfungskommission, betont: «Für das Resort arbeitet mit der Andermatt Alpine Destination Company AG (AADC) eine hauptamtliche Profitruppe. Die Aufgaben der Gemeinde werden aber im nebenamtlichen Milizsystem erledigt. Dies kann auf die Dauer nicht sein.»

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.