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GEMEINDEVERSAMMLUNG: Andreas Gisler soll neuer Gemeindepräsident von Bauen werden

Nebst Wahlen wird über das Budget befunden. Informiert wird über die Alte Post und den Stand der Fusion mit Seedorf.

In Bauen steht an der Gemeindeversammlung heute Abend die Wahl eines neuen Gemeindepräsidenten an. Heidi Meier wird auf Ende Jahr als Gemeindepräsidentin zurücktreten. Die Nachfolge soll Andreas Gisler antreten. Er ist im vergangenen Mai neu in den Gemeinderat gewählt worden. Vorgeschlagen als neues Mitglied ist Simon Kempf. «Beide haben sich bereit erklärt, sich der Wahl zu stellen», zeigt sich Heidi Meier auf Anfrage erfreut.

Weitergehen soll es in Bauen mit der geplanten Sanierung des gemeindeeigenen Hauses Alte Post. Die zuständige Kommission wird über den aktuellen Stand informieren. An der Gemeindeversammlung im November 2016 war ein Kredit von 1,5 Millionen Franken genehmigt worden. Die Baueingabe erfolgte Anfang Februar 2017. Die Pläne für die Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Hauses mussten nach Intervention der Denkmalpflege angepasst werden.

Nach mehreren Begehungen zeichnet sich eine Lösung ab

Unter Beibehaltung der bestehenden Gebäudestrukturen will man drei Wohnungen realisieren. Die Investitionen belaufen sich auf 1,465 Millionen Franken, dies bei einer Reserve von 100000 Franken. Von Bund und Kanton erhofft man eine Beteiligung von 35 Prozent an die Kosten der werterhaltenden Massnahmen. Zusätzlich geht man von Beiträgen von potenziellen Geldgebern aus, um möglichst günstigen Wohnraum schaffen zu können.

Am 12. Mai 2017 hat die Kommission die bereinigte Baueingabe eingereicht. Am 4. Juli 2017 wurde die Baubewilligung zugestellt. In der Stellungnahme seien diverse Punkte der Denkmalpflege verfügt, die man nicht so besprochen habe, wie es in der Botschaft zur Gemeindeversammlung heisst. Darauf drückte die Kommission in einem Schreiben an den Regierungsrat ihr Unverständnis aus. Der kantonale Denkmalpfleger lud zu einer erneuten Besprechung. Doch auch dabei konnten keine Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Eine erneute Begehung vor Ort fand am 24. Oktober statt. «Dabei konnten die vorhandenen Unklarheiten bereinigt werden», sagt Gemeindepräsidentin Heidi Meier. Sie ist daher nun zuversichtlich, dass es jetzt vorwärtsgeht. Über die Resultate dieser Begehung und die weiteren offenen Punkte wie beispielsweise den Stand des Beitragsgesuchs wird die Kommission nun heute Abend informieren.

2018 wird ein leichtes Plus erwartet

Das Budget 2018 schliesst fast ausgeglichen ab. Für das kommende Jahr wird bei einem Aufwand von 625300 Franken und einem Ertrag von 620800 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 4500 Franken gerechnet. Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss bei 100 Prozent zu belassen.

An der Gemeindeversammlung wird auch über aktuelle Themen informiert. Der Gemeinderat Bauen ist bereits vor geraumer Zeit mit einem Gesuch zur Aufnahme von Verhandlungen über eine mögliche Fusion an die Gemeinde Seedorf herangetreten. Inzwischen fanden einige Treffen zwischen den Gemeinderäten von Bauen und Seedorf statt. In einem ersten Schritt wurde das weitere Vorgehen besprochen, und es wurden Offerten von externen Begleitfirmen eingeholt.

Finanzielles Gesuch an Justizdirektion eingereicht

Die beiden Räte haben Anfang Oktober ein finanzielles Gesuch an die Justizdirektion eingereicht. Der Auftrag an externe Partner kann erst nach erfolgter Zusicherung des einmaligen Kantonsbeitrags an die Projektkosten erteilt werden. Bei einem positiven Entscheid ist vorgesehen, dass die Projekt- und Arbeitsgruppen Anfang 2018 die Arbeiten aufnehmen werden.

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Hinweis

Die Gemeindeversammlung findet am Montag, 20. November, um 20 Uhr im Mehrzweckgebäude in Bauen statt.

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