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GEMEINDEVERSAMMLUNG: Attinghausen sucht seinen ersten Gemeindearbeiter

Das Budget 2018 wurde trotz roter Zahlen einstimmig angenommen. Neu geregelt wird der Unterhalt von Strassen und Anlagen. Beim Bewirtschaftungsweg auf Surenen zeichnet sich eine Lösung ab.
Markus Zwyssig
Sie wurden verabschiedet (von links): Daniel Epp, Myrta Huser und Arvid Arnold. (Bild: PD (Attinghausen, 27. November 2017))

Sie wurden verabschiedet (von links): Daniel Epp, Myrta Huser und Arvid Arnold. (Bild: PD (Attinghausen, 27. November 2017))

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Attinghausen rechnet für das kommende Jahr mit einem Minus von 41'300 Franken, dies bei einem Gesamtaufwand von 4,725 Millionen Franken (siehe unsere Zeitung vom 24. November). Das Budget 2018 der Einwohnergemeinde wurde an der Gemeindeversammlung am Montag einstimmig und ohne Diskussionen gutgeheissen.

Ende Schuljahr 2017/18 geht der Abwart in Pension. Sein Nachfolger wird Mitte 2018 die Tätigkeit ebenfalls in einem 100-Prozent-Pensum aufnehmen. Neu geschaffen wird zusätzlich die Stelle eines Gemeindearbeiters. Verschiedene Tätigkeiten, für welche die Gemeinde verantwortlich ist, wurden bisher privaten Personen vergeben. In Zukunft soll der Gemeindearbeiter beispielsweise für den Unterhalt der Gemeindestrassen, für die Spiel- und Sportplätze oder für die Burgruine tätig sein.

An der Gemeindeversammlung wurde beschlossen, den Steuerfuss unverändert bei 92 Prozent und den Kapitalsteuersatz bei 0,01 Promille zu belassen.

Gutgeheissen wurde auch das Budget der Wasserversorgung. Bei einem Gesamtaufwand von 223900 Franken und einem Gesamtertrag von 221100 Franken wird mit einem Verlust von 2800 Franken gerechnet. Die Gebühren sollen unverändert bleiben.

Adrian Planzer ist neu in der Baukommission

Daniel Epp, Mitglied der Baukommission, hat per 31. Dezember 2017 seine Demission eingereicht. Die Versammlung wählte als Nachfolger Adrian Planzer. Im Schulrat wurden Simon Zgraggen, Daniel Arnold und Christina Tresch wiedergewählt. In der Baukommission steht Stephan Huwyler für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Für weitere zwei Jahre im Amt bleiben in der Rechnungsprüfungskommission Barbara Weber, Susanne Gisler und Sandra Infanger.

Ab Januar 2018 wird der jetzige Gemeindeweibel Hanspeter Dittli neu im Gemeinderat vertreten sein. Er wurde in stiller Wahl als Ersatz für den abtretenden Gemeindevizepräsidenten Arvid Arnold gewählt.

Die Abrechnung der beiden Strassensanierungen Hochweg und Freiherrenstrasse werden erst an der Frühlingsversammlung vorgelegt. Gemeindepräsident Karl Imholz stellte einen Ordnungsantrag, das Geschäft abzutraktandieren und auf die nächste Versammlung zu verschieben. Der Antrag wurde gutgeheissen. Der Grund für die Verschiebung: Die Abrechnungen sind noch nicht komplett.

Im Urner Talboden werden die Hochspannungsleitungen von Swissgrid und SBB entlang der Autobahn zusammengelegt. Der offizielle Spatenstich ist am 21. August erfolgt (siehe unsere Zeitung). Karl Imholz informierte, dass zurzeit die Mikropfähle für die neuen Betonfundamente und die Spundwandarbeiten auf dem Reussdamm erstellt werden.

Der Langsamverkehr entlang der Stillen Reuss wird auf den Rad- und Gehweg entlang der Kantonsstrasse umgeleitet. Der östliche Reussdamm (Bereich Attinghauserbrücke und Seedorferbrücke) ist komplett gesperrt. In diesem Bereich wird der Langsamverkehr auf den westlichen Reussdamm umgeleitet. Die Fundamente sollen bis Mitte Februar fertiggestellt sein. Die Montage der Leitung erfolgt ab Mitte Februar bis Ende April.

Bald ist alles klar beim Bewirtschaftungsweg

Beim Bewirtschaftungsweg Stäfeli–Stäuber–Blackenalp haben sich alle an einen Tisch gesetzt. Am 7. Juni traf sich der Gemeinderat mit der Korporation Uri sowie der Hirteverwaltung Surenen zu Einigungsverhandlungen.

Das Benutzungsreglement für den Bewirtschaftungsweg Stäfeli–Stäuber wurde mit den Ergänzungen zur Prüfung allen Beteiligten zugestellt. Danach wurde es mit der Baudirektion Uri bereinigt. An der Besprechung vom 7. Juli haben die Korporation Uri, die Hirteverwaltung Surenen und die Gemeinde Attinghausen das Bewirtschaftungsreglement bereinigt und genehmigt. Im Oktober wurde das Reglement unterzeichnet. Inzwischen hat der Regierungsrat mit Beschluss vom 31. Oktober die Kontrollorgane ermächtigt, Bussen zu erheben. Sobald die Verkehrsbeschränkung und das Reglement im Amtsblatt publiziert sind, kann die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Einwohnergemeinde vor dem Obergericht Uri zurückgezogen werden.

Zu erfahren war an der Gemeindeversammlung, dass Bausekretärin Myrta Huser Ende Januar 2018 pensioniert wird. Die ehemalige Gemeindeschreiberin Priska Briker wird die Nachfolge antreten. Sie ist bereits von Myrta Huser eingearbeitet worden und wird ab 1. Februar neue Bausekretärin.

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