Flüeler sollen Platz für eine Sporthalle freigeben

An der Gemeindeversammlung stimmt die Flüeler Bevölkerung über eine Vertragsänderung ab, welche den Bau einer neuen Sporthalle ermöglicht.

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Grundriss der geplanten Halle auf dem Sportplatz Flüelen

Grundriss der geplanten Halle auf dem Sportplatz Flüelen

Bild: PD / Urner Zeitung

(mah) Die Gemeindeversammlung Flüelen wird am Donnerstag, 25. Juni, um 19.30 Uhr stattfinden. Um alle Distanz- und Hygieneregeln umsetzen zu können, werde die Veranstaltung in der Pfarrkirche durchgeführt, so die Gemeinde Flüelen in einer Mitteilung. Personen, welche sich krank fühlen oder Symptome aufweisen, sollten aber nicht an der Versammlung teilnehmen.

Für die Versammlung liegen drei Einbürgerungsgesuche vor, über welche die Flüeler Bevölkerung abstimmt. Ausserdem wird über die Vertragsänderung des Sporthallenbaus beim Sportplatz Allmend abgestimmt: Das derzeitige Vertragsverhältnis der Gemeinde mit der Korporation Uri beinhaltet ein Benützungsrecht für die Parzelle Nr. 43 als Sportplatz und Parkplatz, gültig bis Ende Jahr 2033. Nachdem am 5. September 2018 in Altdorf die Trainingssporthalle des Handballclubs und Floorball Uri abgebrannt ist, bietet sich nun auf der westlichen Teilfläche dieser Sportplatzparzelle eine Möglichkeit, die benötigte dreifache Sporthalle zu bauen. Die Parzelle liege gemäss gültigem Nutzungsplan der Gemeinde Flüelen in der Zone für Sport- und Freizeitanlagen. Die dreifache Trainingshalle könnte somit auch durch andere Vereine mitgenutzt werden. Auch eine multifunktionelle Nutzung für verschiedene Anlässe sei denkbar, so die Gemeinde Flüelen. Deshalb beantragt die Gemeinde nun die Zustimmung der Bevölkerung, um auf die Teilfläche Parzelle zu verzichten, damit der Bau der Sporthalle realisiert werden kann.

Die Jahresrechnung der Gemeinde Flüelen, deren Genehmigung ein weiteres Traktandum ist, wird auch im Jahr 2019 mit einem Mehrertrag abgeschlossen. Insbesondere die Entwicklung der Steuererträge mit massiven Mehreinnahmen haben dazu beigetragen und seien in dieser Form nicht budgetierbar. Auch die Wasserversorgung habe unter Berücksichtigung der vorgenommenen Zusatzabschreibungen die Erfolgsrechnung besser abgeschlossen als budgetiert und weise somit eine gute finanzielle Basis auf.