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GEMEINDEVERSAMMLUNG: Isenthaler zahlen auch künftig Steuern für Hunde – wohl mit Ausnahmen

Die Hundesteuer war an der Gemeindeversammlung von Isenthal ein Thema. Für Herdenschutzhunde soll diese in Zukunft nicht mehr gelten.
Er ist trotz allem ein Hund: Auch für ihn muss der Halter Hundesteuer bezahlen. (Bild: Keystone / Arno Balzarini)

Er ist trotz allem ein Hund: Auch für ihn muss der Halter Hundesteuer bezahlen. (Bild: Keystone / Arno Balzarini)

Die Gemeindeversammlung Isenthal hiess am vergangenen Mittwoch die Gemeinderechnung 2016 gut. Diese schliesst mit einem Plus von rund 51000 Franken bei einem Gesamtaufwand von 1,78 Millionen Franken. Höhere Steuererträge führten zum Resultat. Ausserdem wurde der Anhang 1 zum Konzessionsvertrag mit dem EWA gutgeheissen. Der Antrag, die Hundesteuer in Isenthal abzuschaffen, wurde von der Versammlung abgelehnt.

Diskutiert wurde darüber, dass auch für Blindenhunde oder Herdenschutzhunde Steuern bezahlt werden müssen. Schliesslich wurde der Antrag gestellt, eine Überarbeitung des Reglements ins Auge zu fassen. Denn gerade in Isenthal werden Herdenschutzhunde immer wichtiger. Diese sollten nach Möglichkeit von der Steuer befreit werden.

Zwei Anträge werden abgelehnt

An der römisch-katholischen Kirchgemeindeversammlung im Anschluss wurde ebenfalls über die Rechnung befunden. Diese schloss mit einem Ertrag von 68000 Franken ab und wurde gutgeheissen. Zwei Anträge wurden hingegen abgelehnt. Einerseits sprachen sich die Isenthaler dagegen aus, dass die Bestattungsgottesdienste fix um 10 Uhr angesetzt werden. Den Trauer­familien soll auch künftig genügend Flexibilität gewährt werden – und nicht zuletzt auch den Priestern, die von auswärts im Isenthal Abschiedsgottesdienste halten. Andererseits wurde die Grabesruhe bei Erdbestattungen bei 18 Jahren belassen und nicht auf 20 angehoben. Man hatte sich erhofft, dass der Friedhof und die Denkmäler von Isenthal länger erhalten würden. Dem Kirchenrat und vielen aus der Versammlung schien jedoch die Veränderung zu gering. Weiter wurde die Kirchgemeindeversammlung über zwei Personalwechsel im Seelsorgeraum Seedorf-Bauen-Isenthal orientiert. Gekündigt haben Religionspädagoge Bruno Durrer, der 14 Jahre in Seedorf tätig war, sowie Claudia Nuber, die seit eineinhalb Jahren das Amt der Pastoralassistentin im Seelsorgeraum innehatte.

Am Pfingstmontag, 5. Juni, findet im Seelsorgeraum die erste Firmung 18+ statt.

Florian Arnold

florian.arnold@urnerzeitung.ch

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