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GEMEINDEVERSAMMLUNG: Silenen bekommt Ende der Neat-Arbeiten zu spüren

Das Budget 2018 prognostiziert einen Aufwandüberschuss von rund 90000 Franken. Der Steuerfuss wurde, wie vom Gemeinderat vorgeschlagen, bei 105 Prozent belassen.
Der Selderboden ist bei Jugendlichen hoch im Kurs. Die Nettokosten für die Sanierung der Anlagen fielen geringer aus als erwartet. (Bild: PD)

Der Selderboden ist bei Jugendlichen hoch im Kurs. Die Nettokosten für die Sanierung der Anlagen fielen geringer aus als erwartet. (Bild: PD)

Am Mittwoch fand in Bristen die Herbstgemeindeversammlung der Einwohnergemeinde Silenen statt. Sämtliche Mitglieder der Baukommission sowie der Rechnungsprüfungskommission stellten sich für eine weitere zweijährige Amtsperiode zur Verfügung und wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Die Baukommission wird weiterhin von Thomas Jauch, Bristen, geleitet. Patrik Muoser, Silenen, präsidiert die Rechnungsprüfungskommission.

Dorfverwalter Paul Indergand und Schulverwalter Stefan Tresch stellten das Budget 2018 vor. Bei einem Gesamtaufwand von 6,426 und einem Gesamtertrag von 6,336 Millionen Franken wird mit einem Aufwandüberschuss von 90000 Franken gerechnet. Belastend wirken sich insbesondere diverse Mindererträge in den Bereichen Steuern und Quellensteuern sowie Ausgaben bei der Langzeitpflege und der Sonderschule aus. Wegen des Endes der Neat-Baustelle im Jahr 2016 sind diverse Steuerein­nahmen rückläufig. Allein die Quellensteuern haben zu ihrer Höchstzeit über 1 Million Franken betragen. Das Budget 2018 rechnet diesbezüglich noch mit Einnahmen von rund 75000 Franken. Ohne neue Grossbaustellen werden sich die Quellensteuereinnahmen auf diesem reduzierten Niveau einpendeln.

Steuerfuss bleibt unverändert

Die Investitionsrechnung 2018 weist bei Ausgaben von 392000 und Einnahmen von 21 000 Fran­ken eine Zunahme der Nettoinvestition von 371 000 Franken auf. Die Ausgaben setzen sich hauptsächlich aus den Anschaffungen der Feuerwehren, Unterhaltsarbeiten im Schulhaus Silenen, diversen Fertigstellungsarbeiten des Projekts «Sanierung Staldenstrasse und SBB-Überführung», Ersatz von Quecksilberleuchten (zweite und dritte Tranche Silenen) und Planungsarbeiten für die Übernahme der Wasserversorgung Silenen zusammen. Trotz des budgetierten Defizits erachtet es der Gemeinderat Silenen als verkraft- und verantwortbar, die Steuern nicht zu erhöhen. Dies fanden auch die Stimmberechtigten und beschlossen, den Steuerfuss der natürlichen Personen für das Jahr 2018 unverändert bei 105 Prozent sowie den Kapitalsteuersatz der juristischen Personen bei 2,4 Promille zu belassen.

Selderboden kostet etwas weniger

Der Gemeinderat nutzte die Gelegenheit, um über aktuelle Themen zu informieren und bevorstehende Projekte zu erläutern. So orientierte Gemeindepräsident Hermann Epp über die abgeschlossene Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckanlage im Selderboden. Der Bruttokredit von 400000 Franken wurde zwar geringfügig überschritten. Gleichzeitig konnte die Netto­investition für die Gemeinde Silenen aufgrund diverser Beiträge Dritter erfreulicherweise auf 278000 Franken reduziert werden. Der Bruttokredit von 1,4 Millionen Franken für die Instandstellung der Trockenmauern und Stützbauwerke beim Riedweg konnte mit Gesamtkosten von 961440 Franken deutlich unterschritten werden. Nach Abzug sämtlicher Subventionen von Bund und Kanton sowie der Beiträge Dritter verbleiben der Gemeinde Silenen Restkosten von 36333 Franken.

Abschliessend informierten Vizepräsident Daniel Müller und Schulratspräsidentin Ursula Epp über den aktuellen Stand in Sachen Wasserversorgung Silenen respektive über das aktuelle Schulgeschehen. Ursula Epp zeigte sich insbesondere erfreut über die Tatsache, dass die Oberstufe der Schule Silenen im Winter 2018 nach einem längeren Unterbruch wieder ein Skilager durchführt.

CVP-Ortspartei unterstützt Sanierungsprojekt

Am 26. November befinden die Stimmbürger an der Urne über das Kreditbegehren von 2,45 Millionen Franken für die Sanierung des Gemeindehauses. Beim Traktandum «Beantwortung von Anfragen und Entgegennahme von Anregungen» hielt Alois Inderkum fest, dass die CVP-Orts­partei das Vorhaben unterstütze. Inderkum lobte die Verantwort­lichen für die informative Abstimmungsbotschaft und empfahl den Stimmbürgern den Kredit zur Annahme. Gleichzeitig ermunterte er den Gemeinderat, bei zukünftigen ähnlich grossen Investitionen auch die Ortsparteien in die Planung und Begleitung des Projekts miteinzubeziehen.

Besondere Beachtung fand das letzte Traktandum. Per Ende 2017 respektive per Ende April 2018 treten drei Behördenmitglieder zurück. Erfreulicherweise konnten die Funktionen neu besetzt werden. Die Ersatzwahl für den aufgrund eines Wohnortwechsels per Ende April 2018 zurücktretenden Sozialvorsteher Donat Keusch findet erst im März 2018 statt. Schulrätin Alice Jauch, Bristen, wurde von Schulratspräsidentin Ursula Epp, Bristen, verabschiedet. Gemeindepräsident Hermann Epp bedankte sich bei den abtretenden Gemeinderäten Josef Walker, Amsteg, und Donat Keusch, Silenen, für die geleistete Arbeit.

Im Sinne einer Wahlfeier für die Neugewählten sowie als Verabschiedung für die abtretenden Behördenmitglieder offerierte die Gemeinde Silenen im Anschluss an die Versammlung einen Apéro.

red

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