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GEMSSTOCK: Permafrost: Messungen im steilen Fels

Forscher untersuchen, wie sich gefrorene Felswände am Gemsstock entwickeln. Die Messungen auf 2900 Meter liefern erste Erkenntnisse.
Nahe der Bergstation Gemsstock wurde ein Loch gebohrt. Dort wird die Temperatur des Felsens gemessen. (Bild pd)

Nahe der Bergstation Gemsstock wurde ein Loch gebohrt. Dort wird die Temperatur des Felsens gemessen. (Bild pd)

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) untersucht das Gelände nahe der Bergstation Gemsstock seit 2005. Es soll beobachtet werden, wie sich die Felswände infolge der Klimaerwärmung entwickeln. Die Andermatt-Gotthard-Sportbahnen unterstützen das Projekt, zumal Permafrost bisher noch wenig erforscht sei und für weitere Bauprojekte wichtig sein könnte.

Am Gemsstock ist es im Sommer wiederholt zu Felsstürzen gekommen. Die Anrissgebiete der Steinschläge befinden sich im Eis. Für die Messungen hat man ein horizontales Loch gebohrt. Alle zwei Stunden wird automatisch die Temperatur gemessen. Zudem werden jährlich die Bewegungen des Berges erfasst.

Bereits jetzt weiss man, dass innerhalb des Bohrlochs grosse Temperaturunterschiede bestehen. Auf der Südseite des Grats bleibt es warm. Im Norden ist der Berg kalt und ohne Vegetation – hier bewegt sich die Felswand im Sommer.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.

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