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GENERALVERSAMMLUNG: Strom für 7000 Haushaltungen

Die Gesamterneuerung des Kraftwerks Gurtnellen kommt planmässig voran. Am 24. Juni wird ein «Tag der offenen Baustelle» durchgeführt.
Urs Hanhart
In den Ausbau des Kraftwerks Gurtnellen werden insgesamt rund 25,5 Millionen Franken investiert. (Bild: Urs Hanhart (Gurtnellen, 13. März 2017))

In den Ausbau des Kraftwerks Gurtnellen werden insgesamt rund 25,5 Millionen Franken investiert. (Bild: Urs Hanhart (Gurtnellen, 13. März 2017))

Urs Hanhart

urs.hanhart@urnerzeitung.ch

Am Montag fand in Altdorf die GV der Kraftwerk Gurtnellen AG statt. Im Zentrum stand dabei die Mitte 2016 in Angriff genommene Gesamterneuerung des KW Gurtnellen, an dem das Elektri­zitätswerk Altdorf (EWA) mit 70 und die Korporation Uri mit 30 Prozent beteiligt sind.

Werner Jauch, Verwaltungsratspräsident und zugleich Vorsitzender der EWA-Geschäftsleitung, zeigte sich mit dem Stand der Arbeiten sehr zufrieden: «Der Druckleitungsbau im unteren Abschnitt entlang der Standseilbahn ist äusserst anspruchsvoll, verläuft aber planmässig», so Jauch.

Arbeiten sind eingestellt

Bereits sind rund 60 Prozent der Druckleitung fertiggestellt. In der Kraftwerkszentrale wurden die Gehäuse zu den Turbinen 1 und 2 angeliefert, gesetzt und mit Beton vergossen. Anschliessend konnten die dazugehörigen Ringleitungen und Absperrorgane montiert werden. Weiter wurden auch die Maschinentransformatoren sowie die Generatoren angeliefert und erfolgreich installiert. Der neue Unterwasserkanal bei der Zentrale sei derzeit noch in Arbeit, werde aber auf die Hochwassersaison hin fertig­erstellt. Die Baumeisterarbeiten bei der Wasserfassung am Wehr und beim Einlauf seien nahezu abgeschlossen. Allerdings seien die Arbeiten momentan witterungsbedingt eingestellt. Je nach Schnee­situation würden sie wieder aufgenommen, voraussichtlich im April.

Die Investitionen in den Ausbau des Kraftwerks Gurtnellen belaufen sich auf 25,5 Millionen Franken. Davon bleiben 19,5 Millionen Franken oder 75 Prozent im Kanton Uri. In seinem Ausblick sagte Jauch: «Unser Ziel ist es, dass das Kraftwerk Gurtnellen im vierten Quartal 2017 wieder in Betrieb genommen werden kann. Spätestens im Januar 2018 sollte es wieder Strom produzieren. Aus heutiger Sicht sind wir voll auf Kurs.» Im Vollbetrieb soll das Kraftwerk 31,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, womit etwa 7000 Haushaltungen versorgt werden können.

Jauch wies darauf hin, dass der interessierten Bevölkerung am 24. Juni Gelegenheit geboten wird, Einblick in die Arbeiten am Kraftwerk Gurtnellen zu nehmen. An diesem «Tag der offenen Baustelle» kann man sich ein Bild über den Projektstand von dazumal machen.

Andreas Bissig folgt auf Jörg Wild

Zum Schluss der GV wurde Jörg Wild als Verwaltungsrat der KW Gurtnellen AG verabschiedet. Wild, der das EWA Ende Januar verlassen hat, gehörte diesem Gremium seit der Gründung der AG im September 2015 an. Als Nachfolger wurde gestern Andreas Bissig, Leiter Netz beim EWA, gewählt.

Die Jahresrechnung der KW Gurtnellen AG weist einen Verlust von 127000 Franken aus, was daran liegt, dass das Kraftwerk während der Rechnungsperiode nicht in Betrieb war und somit zwangsläufig einen Fehlbetrag generierte.

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