Gerhard Pfister berichtet vom Wahlkampf in seiner Heimat

Die Landrats- und Regierungsratskandidaten der CVP Uri sind vom Parteipräsidenten auf den Wahlkampf eingestimmt worden.

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Die Regierungsratskandidaten und der Parteipräsident anlässlich des Informationsanlasses für die Landrats- und Regierungsratskandidaten ; von links: Urban Camenzind, Gerhard Pfister, Daniel Furrer und Beat Jörg.

Die Regierungsratskandidaten und der Parteipräsident anlässlich des Informationsanlasses für die Landrats- und Regierungsratskandidaten ; von links: Urban Camenzind, Gerhard Pfister, Daniel Furrer und Beat Jörg.

Bild: PD

Wahlen Im Rahmen einer internen Veranstaltung haben die Urner Landrats- und Regierungsratskandidaten der CVP von der Wahlkampfleitung Informationen erhalten. Die Veranstaltung am vergangenen Mittwochabend im Hotel Höfli in Altdorf bot die Gelegenheit für den Austausch unter den verschiedenen Ortsparteien und den Kandidaten. Insgesamt nahmen rund vierzig Personen daran teil.

Parteipräsident Flavio Gisler dankte den Anwesenden für die Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen. «Das ist nicht selbstverständlich», sagte er. Nationalrat Simon Stadler, Leiter der Landratswahlen der CVP, sprach zudem über die Ziele der Kantonalpartei: «Wir wollen unsere Sitze im Landrat im Minimum halten und wenn möglich, sogar ausbauen.»

Der Wahlkampf ist intensiv, macht aber auch Freude

«Ich komme immer wieder gerne in den Kanton Uri», sagte Gastreferent Präsident der CVP Schweiz Gerhard Pfister. «Die CVP Uri ist eine der aktivsten CVP-Kantonalsektionen – mit vielen engagierten Köpfen. Ich spüre hier bei der CVP Uri eine positive und erfrischende Aufbruchstimmung.»

In seinem Inputreferat stimmte Pfister die rund vierzig Anwesenden auf die bevorstehenden Wochen ein. «Wahlkampf ist eine positive Erfahrung», sagt er. «Ein Wahlkampf ist zwar immer intensiv, er macht aber durchaus auch Freude.» Pfister gab den Kandidaten Tipps, motivierte sie und erzählte, welche Wahlkampfmassnahmen in anderen Regionen der Schweiz gut funktioniert hatten und welche weniger gut. «Bleiben Sie immer Sie selbst», appellierte er an die CVP-Mitglieder. «Und geben Sie einfach Vollgas!»

Pfister sprach auch über seinen eigenen, jahrelangen Erfahrungen und packte dabei die eine oder andere witzige Episode aus. In seinem Wohnort Oberägeri sei beispielsweise das sogenannte «Trölern» traditionell verankert: Dabei ziehen die Kandidaten in Gruppen von Tür zu Tür, von Bauernhof zu Bauernhof, um sich persönlich bei der Bevölkerung vorzustellen. Dazu gehöre auch der eine oder andere Kaffee an den Küchentischen. (ml)