CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister stattet Uri einen Besuch ab

Die CVP Uri darf anlässlich ihrer Auftaktveranstaltung zum Wahlkampf den Parteipräsidenten begrüssen.

Manuela Liem
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Der Präsident der CVP Schweiz berichtet den Urnern vom Wahlkampf in anderen Kantonen.

Der Präsident der CVP Schweiz berichtet den Urnern vom Wahlkampf in anderen Kantonen. 

Bild: Keystone/Anthony Anex

Nun beginnt für die Kandidatinnen und Kandidaten der CVP Uri der Wahlkampf für die Landratswahlen. Am Mittwochabend, 15.Januar, organisiert die Kantonalpartei speziell für sie eine interne Auftaktveranstaltung. Dabei werden die Verantwortlichen der Partei den Anwesenden diverse Informationen abgeben und Fragen beantworten. Zudem soll der Anlass Gelegenheit für den Austausch unter den verschiedenen Ortsparteien bieten, wie die CVP Uri in einer Mitteilung schreibt.

Mit dabei ist auch Gerhard Pfister. Der Parteipräsident der CVP Schweiz wird mit einem Inputreferat die Landratskandidaten auf eine intensive Zeit einstimmen. Er wird den CVP-Mitgliedern unter anderem Tipps geben und erzählen, wie Wahlkampf in anderen Kantonen funktioniert. «Wir wollen unsere Kandidatinnen und Kandidaten motivieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen», sagt Flavio Gisler, Präsident der CVP Uri.

Die Partei hofft auf zusätzliche Sitze

Die CVP Uri tritt bei den Landratswahlen fast in sämtlichen Urner Gemeinden an. Die Kantonalpartei will ihre aktuell 22 Mandaten im Landrat im Minimum halten, hofft jedoch auch auf den einen oder anderen zusätzlichen Sitz. Parteipräsident Flavio Gisler sagt:

«Die Chancen für einzelne Sitzgewinne stehen gut.» 

Und: «Wir steigen mit hervorragend qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Das stimmt mich positiv. Zudem tritt in Erstfeld mit Daniel Furrer auch ein Regierungsratskandidat für die Landratswahlen an.»

Mit Spannung erwarten die Verantwortlichen der CVP Uri auch, wie sich das neue Wahlsystem «Doppelter Pukelsheim» in den Proporzgemeinden Altdorf, Bürglen, Erstfeld und Schattdorf sowie die Einführung des Majorzsystems (Kopf-Wahl) in den Gemeinden Attinghausen, Flüelen, Seedorf, Silenen auswirken werden.

Von den 22 aktuellen Landrätinnen und Landräten der CVP treten sechs Personen nicht mehr zur Wiederwahl an: Es sind dies Nationalrat Simon Stadler (Altdorf), Frieda Steffen (Andermatt), Bernhard Walker (Isent-hal), Claudia Schuler (Seedorf), Osi Ziegler (Seelisberg) und Hugo Forte (Spiringen). Der Parteivorstand der CVP Uri dankt diesen Personen für ihr jahrelanges Engagement. Insgesamt kandidieren in den Urner Gemeinden rund 35Mitglieder der CVP für den Landrat. Pirmin Bissig (Isenthal) und Andreas Gisler (Bauen) sind bereits an der jeweiligen Gemeindeversammlung im vergangenen November als neue Landräte gewählt worden. Zudem laufen in einzelnen Gemeinden noch Gespräche für zusätzliche Kandidaturen.

Weitere Informationen zu den Kandidaten sind abrufbar unter www.cvp-uri.ch.