GESUNDHEITSGESETZ: Den Urner Rauchern drohen harte Zeiten

Die Urner befinden am Sonntag über das neue Gesundheitsgesetz. Umstritten ist vor allem das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden.

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XXX. (Symbolbild Keystone)

XXX. (Symbolbild Keystone)

Nach über 30 Jahren braucht es ein neues Gesundheitsgesetz. Darüber ist man sich im Kanton Uri über die Parteigrenzen hinweg einig. «Die geltenden Bestimmungen entsprechen nicht mehr in allen Teilen den heutigen Anforderungen und Bedürfnissen des öffentlichen Gesundheitswesens», erklärt der Urner Regierungsrat in seiner Abstimmungsbotschaft die Notwendigkeit einer Totalrevision des Gesetzes.

Nichtraucher werden geschützt
Einer der einschneidendsten und zugleich umstrittensten Artikel betrifft den Schutz vor Passivrauchen. Demnach soll es im Kanton Uri in Zukunft verboten werden, in allgemein zugänglichen Räumen, also auch in Wirtshäusern, zu rauchen. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind klar gekennzeichnete Raucherzimmer, die über eine eigene getrennte Belüftung verfügen. Mit einem solchen Rauchverbot in öffentlichen Räumen würde der Kanton Uri nicht alleine dastehen. Bereits die Kantone Solothurn, Graubünden, Appenzell Ausserrhoden, Wallis, Genf, St. Gallen und Tessin haben in ihren Gesundheitsgesetzen den Schutz vor Passivrauchen integriert. Andere Kantone wie etwa Luzern und Zug bereiten zurzeit ähnliche Bestimmungen in der kantonalen Gesetzgebung vor.

Ernst Zimmerli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.