GESUNDHEITSPOLITIK: Prämien: Einheitskasse soll Geldsorgen lindern

Die Kranken­kassenprämien belasten viele Urner massiv. Um die Kosten zu senken, fordern SP und Grüne eine Einheitskasse.

Drucken
Teilen
Landrätin Pia Tresch. (Archivbild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Landrätin Pia Tresch. (Archivbild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Der Regierungsrat des Kantons Uri soll die nötigen Massnahmen ergreifen, um eine kantonale oder regionale Einheitskasse einzuführen. Das fordert Landrätin Pia Tresch, Erstfeld, in einer am Mittwoch eingereichten Fraktionsmotion der SP und der Grünen Uri. In dieser Krankenkasse sollen lediglich die Leistungen der Grundversicherung nach KVG versichert werden. «Die Krankenkassenprämien steigen von Jahr zu Jahr, obwohl Bundesrat und Parlament einige Anstrengungen unternommen haben und noch unternehmen, um diese Kosten zu senken», sagte Tresch bei der Begründung ihres Vorstosses.

«Lösungen, die eine Verbesserung bringen könnten, werden entweder von den Lobbyisten im Parlament oder beim Bundesrat direkt verhindert oder kommen gar nicht erst auf den Tisch des Bundesrats, weil sie vorher von Interessenverbänden abgewürgt werden.» Eine national verträgliche Lösung liege deshalb noch in weiter Ferne. Die Kantone seien daher gefordert, eigene Ideen zu prüfen und umzusetzen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.