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GEWITTER: Erstfeld trifft’s am heftigsten

Wegen der heftigen Gewitter vom vergangenen Samstag mussten nicht nur Gemeindefeuerwehren, sondern auch die Chemiewehr Uri ausrücken.
Bruno Arnold
Die Wasser- und Schlammmassen flossen bis zur Gotthardstrasse. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 8. Juli 2017))

Die Wasser- und Schlammmassen flossen bis zur Gotthardstrasse. (Bild: Paul Gwerder (Erstfeld, 8. Juli 2017))

Bruno Arnold

bruno.arnold@urnerzeitung.ch

Am vergangenen Samstagabend gingen im Kanton Uri verschiedene heftige Gewitter nieder. Am stärksten betroffen von den wolkenbruchartigen Regenschauern war die Gemeinde Erstfeld. Der Bach, der aus dem Gebiet Nollental im Osten von Erstfeld ins Dorf fliesst, trat oberhalb des Geschiebesammlers über die Ufer und bahnte sich einen neuen Weg via «Kleinwyti» zum Wohngebiet Kolonie hinunter. Dort lief das Wasser in eine grosse Tiefgarage, in der sich unter anderem mehrere Autos befanden. Überschwemmt wurden zusätzlich auch mehrere Keller in den benachbarten Häusern. Die Wasser- und Schlammmassen flossen danach via Gotthardstrasse bis zur Garage Gisler.

Im Weiteren füllten sich auch die beiden Geschiebesammler im Wyertal und im Leittal, sodass die Wasser- und Schlammmassen in die Unterführung bei der Neat respektive auf die Kantonsstrasse flossen.

Rund 35 bis 40 Feuerwehrleute im Einsatz

Wie der Erstfelder Feuerwehrkommandant Thomas Wipfli gestern auf Anfrage erklärte, standen am Samstagabend rund 35 bis 40 Feuerwehrleute zur Schadenbekämpfung im Einsatz. Um die mit Wasser und Schlammmassen bis zu einer Höhe von zirka 70 Zentimetern gefüllte Tiefgarage mit Spezialgeräten auszupumpen, wurde die Chemiewehr Uri aufgeboten, die in der Folge mit fünf Mann ausrückte. Über das finanzielle Ausmass der Schäden können zurzeit noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Wegen des Gewitters mussten die Feuerwehren auch in andern Gemeinden in Alarmbereitschaft versetzt werden respektive zu Kurzeinsätzen ausrücken.

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