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Gewitter verzögern Felsarbeiten am Axen

Auch am Samstag waren hoch über der Axenstrasse die Felsarbeiter am Werk. Sorgenkind bleibt das Wetter. Am Morgen mussten die Arbeiten nach wenigen Minuten wieder eingestellt werden.
Geri Holdener

Am Samstagmorgen demonstrierte das Bundesamt für Strassen seinen Willen, den Absturzhang oberhalb der Axenstrasse so schnell wie möglich zu sichern und die Axenstrasse wieder freizugeben. Gleichzeitig lieferte das Wetter den Beweis: ganz so einfach wird das nicht.

Pünktlich um 7 Uhr morgen setzte der Rega-Pilot an der Long-Line vorsichtig zwei Felsarbeiter auf dem oberen der beiden grossen Felsbrocken ab. Dort müssen Sprenglöcher gebohrt werden. Nach wenigen Minuten flog der Heli mit den Arbeitern am Seil wieder zurück ins Tal. Von Westen her näherte sich ein Gewitter.

Ab 7.15 Uhr fiel gemäss dem Niederschlagsradar am Axen ergiebiger Regen. Das Problem: Um im Hang arbeiten zu können, muss das Wetter mitspielen. Das Gebiet muss möglichst trocken sein, der Wind minimal bei guter Sicht.

Das Astra betonte denn diese Woche auch, der Terminplan sei stark von den Witterungsbedingungen abhängig. Man hofft, die Axenstrasse Mitte September wieder freigeben zu können. Allerdings ist in den nächsten Tagen wechselhaftes Wetter mit Niederschlägen angesagt. Das könnte die Arbeiten weiter verzögern.

Livestream vom Axen:

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