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GIGATHLON: Urner landen grossen Coup

Beim Gigathlon im Tessin und im Urnerland lief organisatorisch alles rund. Für das sportliche Highlight sorgte etwas überraschend ein einheimisches Team.
Das siegreiche Urner Team beim gemeinsamen Zieleinlauf; von links: Reto Indergand, Patrick Jauch, Sara Baumann, Manfred Jauch und Vera Güntert. (Bild: Urs Hanhart)

Das siegreiche Urner Team beim gemeinsamen Zieleinlauf; von links: Reto Indergand, Patrick Jauch, Sara Baumann, Manfred Jauch und Vera Güntert. (Bild: Urs Hanhart)

Urs Hanhart

Im Zielbereich des Gigathlons in Erstfeld herrschte gestern Nachmittag eine Bombenstimmung. Kein Wunder, denn mit Manfred Jauch erschien ein Einheimischer als Erster auf der von vielen Zaungästen gesäumten Zielgeraden. Der 41-jährige Routinier absolvierte die 22 Kilometer lange Schlusslaufstrecke für das Urner Team Bikewelt Gisler / Urner Kantonalbank. Auf den letzten Metern wurde Manfred Jauch von seinen Mannschaftskollegen Sara Baumann (Schwimmerin), Vera Güntert (Inlineskaterin), Reto Indergand (Radfahrer) und Patrick Jauch (Mountainbiker) begleitet, die zuvor ein sattes Polster von 16 Minuten herausgeholt hatten. Dieses Quintett konnte den Sieg beim Einlauf im Ziel in Erstfeld so richtig auskosten. Von hinten drohte absolut keine Gefahr mehr. Das zweitplatzierte Team Ortho-Fighter lag nämlich bereits mehr als eine Viertelstunde im Hintertreffen.

Bereits am Samstag brilliert

Den Grundstein zu diesem Überraschungscoup hatten die Urner Sportlerinnen und Sportler mit einer sensationellen Vorstellung auf der samstäglichen Etappe von Tenero nach Erstfeld gelegt. Diese gewannen sie mit über 17 Minuten Vorsprung. Von diesem komfortablen Polster konnten die Lokalmatadoren dann am zweiten Wettkampftag zehren, wobei sie praktisch nichts davon preisgaben. «Ursprünglich hatte wir uns einen Platz unter den besten zehn zum Ziel gesetzt», sagte Läufer Manfred Jauch nach der Zielankunft. «Dass es letztlich sogar zum Sieg reicht, hätten wir nicht gedacht.»

Zufriedener OK-Chef

«Dieser Sieg eines Urner Teams ist natürlich das i-Tüpfelchen auf eine rundum gelungene Veranstaltung», freute sich der lokale OK-Chef, der Seedorfer alt Regierungsrat Josef Arnold. «In organisatorischer Hinsicht hat – abgesehen von einigen Kleinigkeiten – alles sehr gut geklappt. Ein besonderer Aufsteller war natürlich, dass am heutigen Urner Tag deutlich bessere Wetterbedingungen herrschten als von den Meteorologen prophezeit.» Und was den OK-Chef speziell befriedigte: «Von schweren Unfällen sind wir zum Glück verschont geblieben Ein ganz grosses Kompliment gebührt den über 550 Helferinnen und Helfern, die in Erstfeld und Flüelen im Einsatz standen. Sie alle haben hervorragende Arbeit geleistet.»

Im Helferstab befand sich mit Trix Zgraggen, die den Gigathlon mehrfach gewinnen konnte, auch eine ganz prominente Sportlerin. Die 50-jährige Altdorferin, die ihre sportliche Laufbahn inzwischen beendet hat, meinte lächelnd: «Während meiner Karriere habe ich viel vom Einsatz der Helfer profitiert. Nun kann ich wieder etwas zurückgeben. Ich bin froh, dass ich nicht mehr gestartet bin. Am ersten Tag herrschten im Tessin zum Teil schreckliche Wetterbedingungen. So hat es mich gar nicht gejuckt, ein Comeback zu geben.»

Hinweis

Resultate und Bilder zum Gigathlon findet man unter www.gigathlon.com

Rollhockey-Nationalspieler Joshua Imhof war einer der über 550 Helfer. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Rollhockey-Nationalspieler Joshua Imhof war einer der über 550 Helfer. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Auf dem Rad hiess es: Erstfeld–Klausen–Urnerboden retour. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Auf dem Rad hiess es: Erstfeld–Klausen–Urnerboden retour. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Nach dem Schwimmen im Urnersee ging es in Flüelen mit Inlineskating weiter. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

Nach dem Schwimmen im Urnersee ging es in Flüelen mit Inlineskating weiter. (Bild: Urs Hanhart (Neue UZ))

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