GITSCHENEN: Das lange Warten auf die Gitschenen-Seilbahn

Wenn die Seilbahn nicht fährt, fliesst der Schweiss. Seit Ostern ist die Alp Gitschenen nur zu Fuss erreichbar. Ein Besuch auf 1600 Metern über Meer.

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Michi Wehrli, Chefmonteur, bei der Revision der Gitschenen-Seilbahn. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Michi Wehrli, Chefmonteur, bei der Revision der Gitschenen-Seilbahn. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Das Grünzeug hats gut! Der Kopfsalat und die Äpfel schweben mit der Seilbahn locker hinauf. Um einiges beschwerlicher wird der Aufstieg für jene, die den Salat oben verzehren wollen. Seit knapp sechs Wochen gibt es nur noch einen Weg hinauf auf die ganzjährig bewohnte Alp – den Fussweg.

Gäste dürfen momentan nicht transportiert werden. Die Bahn wird gerade für 960'000 Franken umfassend revidiert. Seit Ostern müssen die Bewohner der auf rund 1600 Meter gelegenen Alp ohne Bahn auskommen. Der Stillstand ist auf sieben Wochen ausgelegt. Viele Familienväter blieben auf der Alp, während Frau und Kinder vorübergehend im Tal wohnten.

Am nächsten Mittwoch wird die revidierte Bahn durch das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte begutachtet. Erteilt die Behörde grünes Licht, sollte der reguläre Betrieb am Pfingstwochenende wieder starten.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.