GITSCHENEN: Ein Seil erschliesst Gitschenen die weite Welt

In die Höhe schweben statt hochkraxeln: Seit bald drei Wochen fährt die revidierte Seilbahn Gitschenen wieder. Am Sonntag feierten die Berglern ihren Lebensnerv.

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Die Kabinen der Gitschenen-Seilbahn erstrahlen neu in auffälligem Violett. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Die Kabinen der Gitschenen-Seilbahn erstrahlen neu in auffälligem Violett. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Franz Walker nahm den Journalisten am Sonntag die Arbeit ab. «Gitschenen ist wieder an den Rest der Welt angeschlossen so könnte es in einer Schlagzeile heissen», sagte der Präsident der Seilbahngenossenschaft St. Jakob–Gitschenen. Damit hat Walker nicht übertrieben. Die Bahn ist der Lebensnerv der ganzjährig bewohnten Alp. Landwirte, Schulkinder und Berufstätige sind täglich auf sie angewiesen. Während sechseinhalb Wochen stand die Bahn wegen Revisionen still. Die Höfe und Häuser auf 1600 Metern über Meer waren nur zu Fuss erreichbar.

Dass die Bahn wieder fährt, habe man der Unterstützung vieler zu verdanken. Der Kanton Uri, die Gemeinde Isenthal, die Korporation Uri und die Schweizer Berghilfe sowie die Stadt Zürich halfen mit, die Kosten in Höhe von 950'000 Franken mitzutragen.

Seit der Abnahme am 19. Mai hat die Bahn schon mehr als 700 Fahren absolviert.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.