GLETSCHER: Gletscher «verpacken» lohnt sich

Die Andermatt Gotthard Sportbahnen AG machte vor vier Jahren den Anfang: Mit einem Stoffvlies wurden im Frühling 2005 3500 Quadratmeter Gletscher abgedeckt, um ein Abschmelzen zu verhindern, mit Erfolg.

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Gletscher verpacken (wie hier auf dem Gemsstock in Andermatt) lohnt sich. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Gletscher verpacken (wie hier auf dem Gemsstock in Andermatt) lohnt sich. (Archivbild Angel Sanchez/Neue UZ)

Das Vlies verhinderte nämlich die direkte Sonneneinstrahlung, was zur Folge hatte, dass nur ein Drittel der bisherigen Schnee- und Eismassen wegfloss. Seither wird am Gemsstock alljährlich ein Stück Gletscher «verpackt».

Laax, Saas-Fee und Titlis
In der Zwischenzeit haben weitere Skigebiete nachgezogen. In Laax, Saas-Fee und im Titlis-Gebiet kommen Abdeckungen zum Einsatz. «Wir haben sehr gute Erfolge erzielt, unter dem Vlies bleiben rund 80 Prozent des Schnees liegen», sagt Christoph Bissig, Pistenchef der Titlis Rotair AG.

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel und ein Interview mit einem Glaziologen lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.