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GÖSCHENEN: Alpenbrevet: Zürcher Töfffahrer blitzt vor Bundesgericht ab

Am Alpenbrevet von Red Bull 2012 soll ein Zürcher Töfffahrer die Arbeit der Polizei gestört haben. Das Landgerichtsvizepräsidium verurteilte den 55-Jährigen im November 2013 wegen Hinderung einer Amtshandlung zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse. Damit war der Zürcher nicht einverstanden – und zog das Urteil weiter.
Die Töfflifahrer unterwegs Richtung Glaubenberg (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Die Töfflifahrer unterwegs Richtung Glaubenberg (Bild: Alexandra Wey / Keystone)

Ohne Erfolg: Nach der Berufungsverhandlung Ende 2016 sprach auch das Urner Obergericht den Zürcher schuldig. Da der Töfffahrer in der Zwischenzeit wegen eines anderen Vorfalls vom Zürcher Bezirksgericht ebenfalls wegen Hinderung einer Amtshandlung rechtskräftig verurteilt worden war, sprach das Obergericht eine unbedingte Zusatzstrafe von 15 Tagessätzen à 130 Franken, ausserdem wurden ihm die Verfahrenskosten von 6000 Franken auferlegt. Doch der Zürcher beharrte weiterhin auf seiner Unschuld und zog auch das Urteil des Obergerichts weiter. Wieder ohne Erfolg: Am 29. August hat das Bundesgericht die Beschwerde abgewiesen. Der Töfffahrer muss nun auch die Gerichtskosten von 3000 Franken zahlen. (eca)

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