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GÖSCHENEN: Auffahrkollision im Gotthard fordert Verletzten

Wegen eines Unfalls war der Gotthard-Strassentunnel am Sonntagabend für 75 Minuten gesperrt. Eine Person wurde leicht verletzt.
Der Fahrer dieses Autos wurde beim Unfall leicht verletzt. (Bild Kantonspolizei Uri)

Der Fahrer dieses Autos wurde beim Unfall leicht verletzt. (Bild Kantonspolizei Uri)

Der Unfall hat sich laut Angaben der Kantonspolizei Uri am Sonntagabend kurz vor 21.30 Uhr ereignet. Ein Autofahrer aus dem Kanton Basel-Landschaft fuhr im Gotthard-Strassentunnel in Richtung Norden, als er wegen des grossen Verkehrsaufkommens abbremsen musste.

Ein nachfolgender Autofahrer aus dem Kanton Aargau erkannte die Situation zu spät und kollidierte gegen dessen Heck. Der Lenker des vorderen Autos verletzte sich dabei. Die Ambulanz brachte ihn ins Kantonsspital Uri. Der Fahrer konnte dieses in der Zwischenzeit wieder verlassen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15‘000 Franken.

Der Gotthard-Strassentunnel blieb bis 22.45 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Im Einsatz standen die Schadenwehr Gotthard, ein Ambulanzteam, ein lokaler Abschleppdienst sowie die Kantonspolizei Uri.

pd/rem

Nachdem die Tunnelwand in der Nische abgespritzt worden ist, wird die Strasse gereinigt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Der Gotthard-Tunnel ist während 14 Nächten jeweils von 19.30 bis 5 Uhr gesperrt. Dann werden unter anderem die Wände von Hand geputzt. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Zwei Mitarbeiter ziehen ein neues Kabel für das neue Videoüberwachungssystem ein. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Stefan Varga von der Spezialfirma Cleartech GmbH reinigt die Abluftklappe mit Trockeneis. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Die Temperatur von Trockeneis liegt bei minus 80 Grad. Trockeneis verdampft bei Raumtemperatur, ohne dass dabei Flüssigkeit zurückbleibt. Deshalb eignet sich Trockeneis besonders gut für die Reinigung der Abluftklappen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Hier wird die Luft abgezogen: Dreckige Wände und dreckige Abluftklappen direkt oberhalb der Tunnelröhre. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Zwischen der Betonwand und dem Fels sammelt sich viel Dreck, der abgesaugt werden muss. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Im Berg macht die eidgenössiche Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) einen Langzeitversuch. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Untersucht wird das Korrosionsverhalten von sicherheitsrelevanten Befestigungselementen aus nichtrostendem Stahl im Gotthard-Strassentunnel über einen Zeitraum von zehn Jahren. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Erwin Elmiger, Koordinator der Revisionsarbeiten im Gotthard-Strassentunnel, steht im Fluchtstollen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Bei diesem Schacht hat sich ein grösserer Spalt gebildet. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Der ganze Schacht muss ersetzt werden. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Sämtliches Material muss abtransportiert werden, damit der Verkehr ab 5 Uhr wieder fliessen kann. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Sie fahren von Nische zu Nische, um sie vom Dreck zu säubern. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Auch grosse Baumaschinen kommen bei den Revisionsarbeiten zum Einsatz. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Zwei Mitarbeiter des Elektrizitätswerk Altdorf ziehen vor dem Gotthard-Tunnel ein Kabel ein. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Der Tunnel wird während der gesperrten Zeit auch minutiös inspiziert. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Diese Stickstoff-Flaschen kommen im Brandfall zur Anwendung. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Ein Ventilator oberhalb der Tunneldecke im Gotthard-Strassentunnel: sie werden regelmässig ausgetauscht und revidiert. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
19 Bilder

Herbstputz im Gotthard-Tunnel

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