GÖSCHENEN: Auszeichnung für das Projekt «Wasserwelten»

Die Basler Moppert-Stiftung hat das Projekt «Wasserwelten» Göschenen mit 15'000 Franken ausgezeichnet. Die Stiftung anerkennt Leistungen in Ökologie und nachhaltiger Entwicklung.

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«Wasserwelten» erhält den Moppert-Preis, unter anderem für das Angebot «Wasserschule». (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

«Wasserwelten» erhält den Moppert-Preis, unter anderem für das Angebot «Wasserschule». (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Der diesjährige Preis der Hans-E.-Moppert-Stiftung für nachhaltige Entwicklung wurde zum Thema Regionalentwicklung im alpinen Raum ausgeschrieben. Bei der Beurteilung wurde auf eine nachhaltige Regionalentwicklung, die Vernetzung der regionalen Produktionsbetriebe sowie den Miteinbezug der Tourismusgäste in den Einsatz zum Erhalt der Berglandschaften und ihres Artenreichtums besonderen Wert gelegt. Unter den 25 Bewerbern erreichte «Wasserwelten» Göschenen den mit 15'000 Franken dotierten 2. Platz.

«Die Jury sieht in diesem Projekt ein nachahmenswertes Beispiel dafür, wie touristische Randregionen durch nachhaltigen Einsatz der eigenen Ressourcen materiellen Mehrwert schöpfen können», so Cordula Moppert, Präsidentin der Stiftung. Mit der Preisvergabe würdigt sie insbesondere den hohen Stellenwert, welcher der Sensibilisierung der Jugend für ökologische Zusammenhänge beigemessen werde. Beeindruckt zeigt sich die Jury zudem von der konsequenten Strategie der lokalen, regionalen und überregionalen Kooperation.

Die Siegerprämie des diesjährigen Moppert-Preises in der Höhe von 25'000 Franken geht an die «Fundaziun Vnà», welche sich für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des gleichnamigen Unterengadiner Dorfes einsetzt.

Die Hans-E.-Moppert-Stiftung für nachhaltige Entwicklung wurde Ende 1999 von einem ehemaligen Teilhaber der Bank Sarasin & Cie AG, Hans E. Moppert, gegründet. Ihre Zweckbestimmung ist die Auszeichnung von herausragenden Leistungen in den Bereichen Ökologie und nachhaltige Entwicklung.

Ruedi Bomatter