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GÖSCHENEN: Belgier stürzt mit Lawine über eine 30 Meter hohe Felswand

Ausgerechnet beim Aufeinandertreffen zweier Bergtouren-Duos hat sich unterhalb des Tiefenstocks eine Lawine gelöst. Sie riss einen Belgier mit sich. Dieser zog sich Verletzungen zu.
Rettungskräfte bei einem Lawinenunglück im Einsatz (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Rettungskräfte bei einem Lawinenunglück im Einsatz (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Es geschah am Mittwoch, 20. April: Ein ein belgisches Brüderpaar, 28- und 33-jährig, unternahm eine Bergtour von der Albert-Heim-Hütte zur Trifthütte. Beim nördlichen Tiefensattel, unterhalb des Tiefenstocks, trafen die beiden, die ungesichert unterwegs waren, auf ein angeseiltes Bergtourenduo: Eine Frau aus dem Kanton Glarus und ihren aus dem Kanton Thurgau stammenden Partner.

Die beiden Belgier beschlossen, oberhalb des Paar zu passieren. Ausgerechnet jetzt löste sich oberhalb der Personen eine kleine Nassschneelawine. Diese erfasste den 28-jährigen Belgier und riss ihn mit. Sein rechter Arm verfing sich im Seil, was den Mann vor einem weiteren Abgleiten rettete.

Der ältere der beiden Brüder wurde von der Lawine rund 80 Meter mitgerissen und stürzte anschliessend über eine rund 30 Meter hohe Felswand. Dabei verletzte er sich und musste durch die Rega geborgen.

Das angeseilte Paar wurde von der Lawine nicht erfasst. Der verletzte Belgier konnte das Urner Kantonsspital am Donnerstag wieder verlassen.

pd/cv

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