GÖSCHENEN: Im Oktober wird es in Andermatt warm

Das Heizwerk muss im Herbst fertig sein. Die Bauarbeiten laufen jetzt auf Hochtouren – unter anderem in einem Stollen, der lange geheim war.

Elias Bricker
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Projektleiter Simon Zgraggen führte die Medienleute gestern durch die Baustelle in Göschenen. (Bild Elias Bricker)

Projektleiter Simon Zgraggen führte die Medienleute gestern durch die Baustelle in Göschenen. (Bild Elias Bricker)

Göschenen beherbergt momentan eine der grössten Baustellen im Kanton Uri. Denn zwischen dem Bahnhof und der Umfahrungsstrasse entsteht das Heizwerk für den Wärmeverbund Göschenen-Andermatt.

«Ehrgeiziger Zeitplan»

Im September soll das 10 Millionen Franken teure Heizwerk betriebsbereit sein. Und ab Oktober will die Heizwerk Gotthard AG die Gemeinde Andermatt mit Fernwärme versorgen. «Der Zeitplan ist ehrgeizig», sagte Ständerat Isidor Baumann, der als Verwaltungsratspräsident der Heizwerk Gotthard AG amtet. «Doch bis jetzt läuft alles rund. Das wird ein Vorzeigeprojekt, das über Uri hinaus Beachtung finden wird.»

«Leventina gehört zur Region»

Die Heizwerk Gotthard AG wird die benötigten Holzschnitzel in der Zentralschweiz und der Leventina beschaffen. «Die Leventina liegt zwar nicht im Kanton Uri», sagte VR-Präsident Isidor Baumann. «Doch Biasca ist etwa gleich weit weg wie Seelisberg. Die Leventina gehört zur Region.» Kürzlich unterzeichneten die Verantwortlichen die entsprechenden Holzlieferverträge für die nächsten zwanzig Jahre. Darin wurde auch geregelt, dass im Werk immer so viel Holz vorhanden sein muss, damit der Betrieb auch funktioniert, falls Göschenen im Winter einmal für längere Zeit von der Umwelt abgeschnitten sein sollte.

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