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GÖSCHENEN: Nach Schlammlawine: 22 Personen evakuiert – A2 bleibt gesperrt

Eine Schlammlawine ist am Montagabend auf der Nord-Süd-Verbindung A2 niedergegangen. Die Kantonspolizei Uri hat die Autobahn A2 zwischen Amsteg und Göschenen gesperrt. Somit ist auch der Gotthard-Tunnel nicht passierbar.
Der deutsche Lieferwagen fuhr auf die Schlammlawine auf. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Der deutsche Lieferwagen fuhr auf die Schlammlawine auf. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Kurz vor 21.30 Uhr sei bei der Kantonspolizei Uri am Montagabend die Meldung eingegangen, dass der Verkehr auf der Autobahn A2 ins Stocken geraten sei. Eine Polizeipatrouille habe daraufhin den Niedergang einer Schlammlawine zwischen der Wilerplanggen und der Ripplistal-Galerie festgestellt, teilt die Kantonspolizei Uri am Dienstagmorgen mit.

Ein Fahrzeug wurde dabei von der Schlammlawine erfasst (siehe Bild). Dabei handelt es sich um einen Lieferwagen mit deutschen Kontrollschildern. Der Fahrer konnte sich selber befreien und blieb unverletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Die Autobahn wurde über eine Breite von 50 Metern verschüttet und in der Folge in beiden Richtungen gesperrt.

22 Personen aus Fahrzeugen evakuiert

Elf Schwerfahrzeuge und sechs Personenwagen sind noch auf der Autobahn blockiert. Die insgesamt 22 Personen wurden aus den Fahrzeugen evakuiert. Sie werden durch die Feuerwehr Göschenen und Mitarbeitende der Gemeinde Göschenen betreut. Aus Sicherheitsgründen mussten sieben weitere Personen im Gebiet Surütti, Gemeinde Gurtnellen, evakuiert werden.

Zurzeit beurteilen Fachleute die Gefahrensituation. Diese Beurteilung gibt den zeitlichen Fahrplan für die Räumungs- und Instandstellungsarbeiten vor. Aus diesem Grund könne zurzeit keine Prognose über die Öffnung der Autobahn gestellt werden, schreibt die Kantonspolizei Uri.

Autobahn bleibt gesperrt

Die Autobahn A2 bleibt auf unbestimmte Zeit in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Kantonsstrasse ist zwischen Gurtnellen und Pfaffensprung (Wassen) wegen Lawinengefahr ebenfalls gesperrt. Der Strassenverkehr auf der Nord-Südachse wird über die San-Bernardino-Route umgeleitet.

Ein Gemisch aus Geröll und Schnee habe zudem die Infrastruktur der Autobahn beschädigt, was zu intensiven Reparaturarbeiten führen dürfte, hiess es von Viasuisse unter Berufung auf Polizeiangaben.

Folgende Kantonsstrassenabschnitte sind zudem weiterhin gesperrt:

  • Linthal–Urnerboden
  • Gurtnellen–Pfaffensprung
  • Wassen–Meien
  • Göschenen–Andermatt
  • Andermatt–Hospental–Realp

sda/pd/lur/jvf

Die Unfallstelle von der anderen Talseite. (Bild: Valentin Luthiger)

Die Unfallstelle von der anderen Talseite. (Bild: Valentin Luthiger)

Blick aus dem Helikopter auf die Unfallstelle. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Blick aus dem Helikopter auf die Unfallstelle. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Die Schlammlawine hat die Autobahn auf einer Breite von 50 Metern verschüttet. (Bild: PD)

Die Schlammlawine hat die Autobahn auf einer Breite von 50 Metern verschüttet. (Bild: PD)

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