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GÖSCHENEN: Schwerer Unfall als Übungslektion in der Schöllenen

Spektakulärer Unfall in der Schöllenen: Ein Töfffahrer prallt mit einem Auto zusammen und stürzt in die Schlucht. Glücklicherweise war es nur eine Übung.
Rettungsübung in der Schöllenen. (Bild Kantonspolizei Uri)

Rettungsübung in der Schöllenen. (Bild Kantonspolizei Uri)

Am Samstag ereignete sich im unteren Bereich der Schöllenen ein Verkehrsunfall, bei dem es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Töff kam. Aufgrund der Kollision stürzte der Töfffahrer in die angrenzende Schlucht. Die Autofahrerin prallte in die Randböschung. Das Fahrzeug überschlug sich in der Folge und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Dabei wurde die Lenkerin im Fahrzeug eingeklemmt. Eine Privatperson, die den Verkehrsunfall zufälligerweise beobachten konnte, versuchte dem Töfffahrer zu helfen, geriet dann aber selbst in Not. Das geschilderte Szenario war zum Glück kein Ernstfall, sondern Teil einer Rettungsübung.

Die insgesamt 30 Einsatzkräfte hatten einiges zu tun. Die Polizeikräfte waren als Erste vor Ort. Sie sicherten die Unfallstelle, führten Erste-Hilfe-Massnahmen durch und leiteten weitere Massnahmen wie beispielsweise die Spurensicherung ein. Parallel dazu wurden via Einsatzzentrale Angehörige der Feuerwehr und der SAC Rettungsstationen Lucendro aufgeboten. Die Feuerwehr befreite unter anderem den im Fahrzeug eingeklemmten Lenker, leistete Verkehrsdienst und half tatkräftig bei der Bergung mit. Die Einsatzkräfte der Alpinen Rettung Schweiz mussten sich zusammen mit Mitgliedern der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei rund 15 Meter in die Schlucht abseilen, um an die in Not geratene Person respektive zum abgestürzten Töfffahrer zu gelangen. Wegen den sehr schwierigen Geländeverhältnissen und des regnerischen Wetters gestaltete sich die Bergung der Beiden äusserst schwierig und aufwendig.

Die Rettungsübung in der Schöllenen konnte planmässig abgewickelt werden, teilt die Kantonspolizei Uri mit. Die verschiedenen Rettungsmassnahmen wurden sicher und geordnet durchgeführt, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte funktionierte reibungslos.

An der Übung beteiligten sich die SAC Rettungsstationen Lucendro, die Freiwillige Feuerwehr Andermatt und die Kantonspolizei Uri.

red

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