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GÖSCHENEN: Sitzungsgelder sollen erhöht werden

Für 2018 budgetiert Göschenen ein Minus von mehr als 90'000 Franken. Künftig soll das Engagement für die Gemeinde besser entschädigt werden. Dazu muss an der Gemeindeversammlung eine Verordnung angepasst werden.
Markus Zwyssig
In Göschenen soll es sich in Zukunft mehr lohnen, sich in einem Amt zu engagieren. (Bild: Corinne Glanzmann (24. Januar 2017))

In Göschenen soll es sich in Zukunft mehr lohnen, sich in einem Amt zu engagieren. (Bild: Corinne Glanzmann (24. Januar 2017))

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

In Göschenen haben die Stimmbürger an der Gemeindeversammlung von morgen Freitag eine reich befrachtete Traktandenliste zu behandeln. So wird etwa über eine Teilrevision der Nutzungsplanung abgestimmt. Dabei geht es um die Zonenpläne Siedlung und Landschaft sowie um die Bau- und Zonenordnung. «Die Änderungen werden notwendig, weil die Gemeinde sich der kantonalen Gesetzgebung anpassen muss», erklärt Gemeindepräsident Felix Cavaletti.

Angehoben werden sollen die Amtsentschädigungen, Sitzungs- und Taggelder sowie die Spesenvergütungen. «Bisher waren die Entschädigungen tief angesetzt. Jetzt wollen wir uns dem Niveau der Verbandsgemeinden Urner Oberland anpassen», so Caveletti. «Dadurch erhoffen wir uns, dass sich eher Personen für frei werdende Ämter zur Verfügung stellen. Sie sollen eine angemessene Stundenentschädigung erhalten.» So soll der Gemeindepräsident künftig 2500 Franken erhalten, bisher waren es 2300 Franken. Der Feuerwehrkommandant soll mit 1000 statt wie bisher 500 Franken entschädigt werden.

Budget prognostiziert ein Minus von 90450 Franken

Abgestimmt wird über die Budgets 2018 der Gemeindeverwaltung. Bei einem Aufwand von 1,992 Millionen Franken und einem Ertrag von 1,902 Millionen Franken wird für das kommende Jahr mit einem Aufwandüberschuss von 90450 Franken gerechnet. Belastend wirken sich die hohen Restkosten in der Langzeitpflege aus. Der Nettoaufwand beträgt 147000 Franken. Weil die zweite Etappe der Sanierung der Sportanlage ansteht, wird in der Investitionsrechnung ein Nettoaufwand von 2,215 Millionen Franken budgetiert. Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss bei 112 Prozent zu belassen.

Behandelt wird an der Versammlung auch das Budget des Elektrizitätswerks Göschenen (EWG). Bei einem Aufwand von 712'800 Franken wird ein Überschuss von 4500 Franken budgetiert. Die Betriebsrechnung des Kleinwasserkraftwerks Sagibach weist bei einer Abschreibung von 150'000 Franken einen Nettoertrag von 44'400 Franken aus. Mit 25'000 Franken budgetiert ist eine Elektrotankstelle für Autos und Velos beim Gemeindeparkplatz.

In der Gemeindeordnung beantragt der EWG-Verwaltungsrat Anpassungen. Präsident und Mitglieder sollen nach wie vor an der Gemeindeversammlung gewählt werden. Der EWG-Verwaltungsrat will Grösse und Zusammensetzung jedoch flexibler gestalten können. Aufgeführt ist, dass er aus dem Präsidenten sowie zwei bis vier Mitgliedern besteht. Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert sich der EWG-Verwaltungsrat selbst. Vorgelegt wird an der Versammlung auch der Konzessionsvertrag zwischen der Gemeinde Göschenen und der Elektrizitätswerk Altdorf AG zur Nutzung von öffentlichem Grund und Boden. Für das Erteilen der Sondernutzung soll Letztere der Gemeinde eine Konzessionsabgabe bezahlen. Bisher wurde diese Abgabe gemäss separater Vereinbarung dem EWG entrichtet.

Zur Genehmigung vorgelegt wird die Kurtaxenverordnung. «Im Verein Tourismus Göschenen-Göschneralp sind der allgemeine Tourismusbereich, die Modellregion und die Wasserwelten zusammengeschlossen», sagt Cavaletti. So können innerhalb der Gemeinden Synergien genutzt werden. Die Kurtaxe beträgt 1,50 Franken pro Person und Logiernacht. Für Kinder von 6 bis 16 Jahren beträgt sie 0,50 Franken. Eigentümer und Dauermieter von Ferienhäusern und Ferienwohnungen sowie Inhaber von Mobil- und Wohnheimen, die der Kurtaxenpflicht unterstehen, zahlen eine Jahrespauschale von 150 Franken. Das Geld wird zur Finanzierung der touristischen Infrastruktur sowie für Veranstaltungen respektive Massnahmen verwendet, welche für den Gast geschaffen werden.

Versammlung wählt neuen Brunnenmeister

Im Kreisschulrat Urner Oberland steht Beat Schädler als zweiter Delegierter zur Wiederwahl. Im EWG-Rat stellen sich Hugo Gamma-Walker und Barbara Thürig für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Pius Tresch-Arnold steht in der Baukommission Urner Oberland als Mitglied zur Wiederwahl.

Demissioniert hat Brunnenmeister René Walker. Für ihn muss an der Gemeindeversammlung ein Nachfolger gewählt werden.

Hinweis
Die Gemeindeversammlung in Göschenen findet morgen Freitag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr im Schulhaussaal statt.

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