GÖSCHENEN: Strasse bleibt nach Felssturz gesperrt

Mehrere Felsbrocken sind Richtung Umfah­rungsstrasse Göschenen gedonnert. Der Schutzdamm hat grössere Schäden verhindert. Doch es droht ein weiterer Abbruch.

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Hugo Gamma vom Amt für Betrieb Nationalstrassen zeigt die Abbruchstelle. (Bild Urs Hanhart/ Neue UZ)

Hugo Gamma vom Amt für Betrieb Nationalstrassen zeigt die Abbruchstelle. (Bild Urs Hanhart/ Neue UZ)

Nach dem Steinschlag vom Sonntag ist weiterhin Vorsicht geboten: Aufgrund der Föhnlage ist damit zu rechnen, dass weiteres, loses Gestein abbrechen könnte. Die Umfahrung bleibt deshalb aus Sicherheitsgründen so lange zu, bis die Resultate der geologischen Untersuchun­gen vorliegen. Eine neue Lagebeurteilung ist am Freitag vorgesehen.

Der Verkehr wird bis auf weiteres über die Kantonsstrasse durch das Dorf Göschenen umgeleitet. Da man so eine Umfahrungsmöglichkeit habe, lasse sich die Sperrung problemlos verantworten, erklärte Walter Steiner. Er geht davon aus, dass sich das Verkehrsaufkommen im Dorf nach der Schliessung der Alpenpässe in Grenzen halten dürfte.

Zur Erinnerung: Vor der Eröffnung der Umfahrungsstrasse (Juni 2001) schlängelten sich an Spitzentagen bis zu 17'000 Fahrzeuge durch Göschenen.

Bruno Arnold und Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.