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GÖSCHENEN: Strasse durch die Schöllenen längere Zeit gesperrt

Nach dem Felssturz in der Schöllenen vom Mittwoch drohen weitere Blöcke nachzurutschen. Deshalb ist die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt auf der Gotthardroute aus Sicherheitsgründen seit Montag gesperrt – voraussichtlich für mehrere Wochen.
Die Galerie, die beschädigt wurde, aus der Luft. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Die Galerie, die beschädigt wurde, aus der Luft. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)An dieser Wand hat sich der Fels lösgelöst. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Anrissstelle erhält Besuch: Ein Experte lässt sich am Seil herunter. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Deutlich ist die Stelle sichtbar, an der sich das Gestein gelöst hat. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Diese Gruppe von Felsbrocken ist frühzeitig stecken geblieben. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Ein Gesteinsbrocken im Geschiebe. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Dieser Quader kam im Steilhang zum Stillstand. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Steinlawine hat sich ihren Weg gebahnt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Schlangenlinie der Schöllenenstrasse. Das Trassee der Bahn verläuft weiter oben und befindet sich an der fraglichen Stelle in einem Tunnel. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Die Galerie Tanzbein von oben. Sie ist eigentlich zum Schutz vor Lawinen konzipiert, hat aber auch dem Felssturz standgehalten. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)Punktlandung: Dieser Felsbrocken füllt präzise den Fahrweg aus. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ganz unverdächtig: Das Stück Fels liegt erst seit vergangenen Mittwoch im Bachbett der Reuss. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Ein Mitarbeiter des Astra in der gesperrten Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Als Sofortmassnahme wurde die Galerie mit Holzstämmen gestützt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Schöne, rauhe Bergwelt: Hier gibt die Natur den Ton an. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Hier ist fertig: Die Schöllenenstrasse ist gesperrt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth vom Bundesamt für Strassen (Astra), bei einem Aufgang zum Dach der Galerie. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)Thomas Kloth erklärt vor laufender Kamera den Sachverhalt. (Bild: Keystone / Urs Flüeler)
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Nach dem Felssturz in der Schöllenenschlucht

Am Mittwoch wäre die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt fast von einem Felssturz verschüttet worden. Doch die Geröll- und Gesteinsmasse, die Felsbrocken von respektabler Grösse mitführte, traf auf die Galerie Tanzenbein. Und diese hielt stand, wenn auch nicht unbeschadet, wie sich bei genauerem Hinsehen zeigte.

Als Sofortmassnahme wurde die Galerie im Sturzbereich gesichert, eine permanente Überwachung eingerichtet und der Verkehr einstreifig mit einer Lichtsignalanlage geführt.

Wegen schlechter Witterung konnte die Ausbruchstelle erst am Samstagmorgen durch die Geologen besichtigt werden. Dabei zeigte es sich dass das gesamte Ausbruchvolumen ungefähr 900 Kubikmeter beträgt.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse kann bei zunehmendem Niederschlag die Ausbruchsstelle weiter ausbrechen und die im Sturzfeld oberhalb der Galerie liegenden Blöcke drohen nachzurutschen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilte.

Sperrung dauert wohl mehrere Wochen

Ab späterem Montagnachmittag war Regen prognostiziert, was das Risiko für weitere Felsstürze erhöht. Daher musste die Passstrasse zwischen Göschenen und Andermatt aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt werden. Gleichzeitig arbeiteten die Spezialisten mit Hochdruck an der Sicherung der gefährdeten Stellen.

Die Strasse bleibt voraussichtlich mehrere Wochen zu. Das Urserental (Andermatt, Hospental und Realp) ist während der Sperrung für den gesamten Verkehr via Gotthardstrassentunnel über Airolo und die Gotthardpassstrasse erreichbar. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn verkehrt zwischen Göschenen und Andermatt fahrplanmässig.

pd/zim

Rund 200 Kubikmeter Felsbrocken aus der Abbruchstelle drohen nachzurutschen. (Bild: PD)

Rund 200 Kubikmeter Felsbrocken aus der Abbruchstelle drohen nachzurutschen. (Bild: PD)

Bleibt längere Zeit gesperrt: Strasse zwischen Göschenen und Andermatt. (Bild: Keystone)

Bleibt längere Zeit gesperrt: Strasse zwischen Göschenen und Andermatt. (Bild: Keystone)

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