GÖSCHENERALP: Eine Brücke soll die Wandertour erleichtern

Auf dem Weg zwischen zwei SAC-Hütten soll eine Hängebrücke entstehen. Doch auch beim SAC gibt es Gegner des Projekts.

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Die Trift-Hängebrücke im Berner Oberland könnte bald abgebaut und im Kanton Uri neu montiert werden. (Bild Walter Kammermann/Neue UZ)

Die Trift-Hängebrücke im Berner Oberland könnte bald abgebaut und im Kanton Uri neu montiert werden. (Bild Walter Kammermann/Neue UZ)

Ein geübter Berggänger braucht rund fünf Stunden, um im Göschenertal von der Salbithütte in die Voralphütte zu gelangen. Einige Passagen muss er sogar klettern. Dies soll sich nun ändern: Die Schweizer Alpen-Club (SAC)-Sektionen Uto und Lindenberg, die Besitzer der beiden Hütten, bauen die Wege aus.

Eine steinschlaggefährdete Passage am Berg Salbitschijen wollen sie gar mit einer 90 Meter langen Hängebrücke überwinden. Dies verkürzt die Tour um fast eine Stunde. Für Dieter Schlatter, Verwalter der Voralphütte, ist die Brücke eines der letzten fehlenden Glieder im Urner Alpenkranz, einer Wanderroute durch den ganzen Kanton. Im Juni soll mit dem Bau begonnen werden, bis Ende Juli soll die Brücke stehen. Die Brücke sei wirtschaftlich kontraproduktiv und für ungeübte Wanderer zu gefährlich, sagt Elsbeth Flüeler, Geschäftsleiterin der Alpenschutzorganisation Mountain Wilderness.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».