GÖSCHENERALP: Felssturz: Weg zur Brücke ist gesperrt

Die Hängebrücke in der Göscheneralp wurde erst vor rund einem Monat eröffnet. Und jetzt ist der Zugang zur Salbitbrücke bereits wieder gesperrt – zumindest auf einer Seite.

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Die Salbitbrücke in der Göscheneralp. (Bild pd)

Die Salbitbrücke in der Göscheneralp. (Bild pd)

Denn rund einen Kilometer neben der neuen Attraktion donnerte ein Felssturz zu Tal. Nun ist der Wegabschnitt zwischen der Voralphütte und dem Salbitbiwak gesperrt, denn noch liegen lose Steine in der Felswand. Der Wanderweg blieb beim Felssturz unversehrt. Einzig ein Geländerseil wurde beschädigt.

Wanderer müssen Geduld üben
Warum es zum Felssturz kam, konnte man nicht genau evaluieren. Möglich sei, dass der Steinschlag mit dem Wetter zusammenhänge. «Solche Felsstürze können überall im ganzen Alpenraum passieren», sagt Bruno Müller, Hüttenwart auf der «Voralp». Felstechniker sollen nun den Fels säubern. Erst danach wird der Weg wieder freigegeben. «Wir wollen einfach auf Nummer sicher gehen», so Müller. Die Berggänger müssen sich aber noch ein bisschen gedulden. Die Felstechniker steigen erst in den Fels, wenn das Wetter wieder besser ist. Müller: «Wir hoffen, dass der Weg bis Mitte nächste Woche wieder offen ist.»

Der Zugang von der Salbithütte über die Hängebrücke zum Salbitbiwak ist offen. Doch wegen des Steinschlags ist auch der alte Weg von der Alp Horefelli zum Salbitbiwak vorläufig gesperrt. Wann die Wanderwege wieder offen sind, wird im Internet publiziert.

Elias Bricker / Neue UZ