GOTTARDO 2020: Expo-Projekt «Gottardo 2020» gestorben

Die Gotthardkantone wollen keine nationale Expo. Stattdessen soll ein 10-jähriges Programm zur Stärkung der Gotthardregion auf die Beine gestellt werden.

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So hätte die Expo «Gottardo 2020» in Erstfeld aussehen sollen. (Visualisierung pd)

So hätte die Expo «Gottardo 2020» in Erstfeld aussehen sollen. (Visualisierung pd)

Die nationale Expo «Gottardo 2020» rückt in immer weitere Ferne. Die Regierungsvertreter der Gotthardkantone Uri, Tessin, Graubünden und Wallis haben an einem Treffen am 22. November die Idee der nationalen Expo verworfen, wie der Kanton Tessin in einer Medienmitteilung schreibt.

Einige Ideen trotzdem umsetzen
Die Realisierung von «Gottardo 2020» sei zu teuer. Zudem bestanden Probleme bei der Konsensfindung und die Realisierungszeit sei zu knapp. Folgende Ideen von «Gottardo 2020» wollen die Gotthardkantone aber trotzdem umsetzen:

  • Ein 10-jähriges Programm soll diverse langfristige und nachhaltige Projekte in der Gotthardregion unterstützen.
  • An der Expo 2015 in Mailand und an der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels - voraussichtlich im Jahr 2017 - soll für die Gotthardregion geworben werden.
  • Die Gotthardkantone wollen noch intensiver zusammenarbeiten.

Das erklärte Ziel ist nun, dem Bundesrat so schnell wie möglich ein Gesamtkonzept zu unterbreiten, welches von den vier Gotthardkantonen gemeinsam getragen wird.

pd/das