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Gotthard-Basistunnel: SBB ziehen positive Bilanz nach 18 Monaten Betrieb

Die SBB ziehen eine positive Bilanz nach rund 18 Monaten Betrieb des Gotthard-Basistunnels. Die Anlagen funktionierten seit der Inbetriebnahme gut und sicher. Zudem sei bisher alles gemäss den Erwartungen verlaufen.
Dreimal pro Woche wird eine der Röhren im Gotthard-Basistunnel für mehrere Stunden gesperrt, um Wartungs- und Erhaltungsarbeiten durchführen zu können. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)

Dreimal pro Woche wird eine der Röhren im Gotthard-Basistunnel für mehrere Stunden gesperrt, um Wartungs- und Erhaltungsarbeiten durchführen zu können. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)

Obwohl der Gotthard-Basistunnel ein neues Bauwerk sei, müssten bereits heutzutage werterhaltende Massnahmen vorgenommen werden, teilten die SBB in der Nacht auf Dienstag mit. Im Jahr 2017 kosteten diese Arbeiten bereits rund 30 Millionen Franken. Zu den wichtigsten Massnahmen gehörten Wartungsarbeiten an Telekommunikations- und Elektroanlagen sowie der Ersatz von Verschleissteilen an Fahrleitungen und Gleisen.

Nach 18 Jahren Bauzeit des Tunnels sei ein Teil der früh eingebauten Anlagen schon recht alt, führte Daniel Salzmann, Leiter Projekt Nord-Süd-Achse Gotthard, in einem Video von Keystone-SDA aus. Diese Anlagen brauchten einen intensiven Unterhalt.

Ein Problem ist laut Stefan Sommer, Leiter Fahrwerk, die Spurweite im Tunnel. "Sie wurde etwas zu eng verbaut", sagte Sommer im Video. Deshalb komme es bei hohen Geschwindigkeiten teilweise zu instabilen Fahrzeugläufen. "Daher musste man Massnahmen ergreifen."

Damit Züge mit bis zu 250 Stundenkilometern durch den Tunnel brausen können, müsse die Spurweite um rund 2 Millimeter erweitert werden. Dies werde 2019 im Rahmen des normalen Unterhalts erfolgen, ohne dass die Kunden davon etwas merkten.

Insgesamt sind nach Angaben der SBB bereits rund 70'000 Züge durch den Tunnel gefahren. An einem durchschnittlichen Werktag sind es 170 Züge - davon rund 120 Güterzüge. Der bisherige Rekord lag bei 1005 Zügen in einer Woche.

Sicherheitsrelevante Vorkommnisse gab es seit der Inbetriebnahme keine. 99 Prozent aller Personenzüge hätten den Gotthard-Basistunnel regulär durchfahren, hiess es von den SBB. (sda)

Mit Shuttle-Bussen gehts in den Zugangsstollen in Faido. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
In der Oströhre ist gerade ein Erhaltungsfahrzeug im Einsatz. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Um den Abschnitt, in dem gearbeitet wird, lüften zu können, bringt das Erhaltungsfahrzeug ein mobiles Erhaltungstor in der Röhre an. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Ein zweites Erhaltungsfahrzeug kommt von Süden her angefahren. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
13 solcher Fahrzeuge sorgen für den optimalen Unterhalt des Gotthard-Basistunnels. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Der Fahrer steuert das Erhaltungsfahrzeug durch den Tunnel. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Ein Mitarbeiter fährt mit dem Erhaltungszug im Gotthard-Basistunnel. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Den Gotthard-Basistunnel für einmal nicht aus dem Zug heraus bestaunen: Medienschaffende nutzen das Werkstattgespräch für einen speziellen Blick. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018).
Imposante Bilder innerhalb des Gotthard-Basistunnels. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
An einem Posten werden neuste Innovationen in Sachen Augmented Reality präsentiert: Ein Mitarbeiter kommuniziert mittels Laptop mit seiner Kollegin, die sich im Tunnel befindet. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Die Mitarbeiterin erhält mittels einer Brille Hilfestellungen von ihrem Kollegen. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
Am Laptop sieht der Mitarbeiter, was es seine Kollegin gerade sieht, und kann so helfen, ohne selber vor Ort zu sein. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
In so genannten Querschlägen zwischen den beiden Röhren werden elektrische Anlagen beherbergt und regelmässig begutachtet. (Bild: Carmen Epp, 13. August 2018)
13 Bilder

Eine Nacht im Gotthard-Basistunnel

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