GOTTHARD-BASISTUNNEL: Uri befürchtet Engpässe bei Regionalverbindungen

Der Kanton Uri befürchtet, dass mit Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels ab 2016/2017 Engpässe im Regionalverkehr entstehen.

Drucken
Teilen

Zumindest die Regionalverbindung nach Norden zu den Wirtschaftszentren müsse weiterhin ausreichend gewährleistet sein, bekräftigte die Regierung am Freitag. Andernfalls werde Uri in seiner wirtschaftlichen Entwicklung als Wohn- und Arbeitsraum erheblich beeinträchtigt. Der Bund sei in den vergangenen Jahren wiederholt auf den mangelhaften Ausbau der Zufahrtsstrecken der NEAT zum Basistunnel hingewiesen worden. So werde mit den fehlenden Kapazitäten am Axen zwischen Brunnen und Flüelen unweigerlich ein Flaschenhals entstehen, und der internationale NEAT-Verkehr drohe den Regionalverkehr zu verdrängen. Es müsse deshab sichergestellt werden, dass zumindest keine unzumutbaren Engpässe bei der Regionalverbindung nach Norden entstünden. Auf diese Problematik hätten kürzlich Experten im Projekt Raumentwicklung unteres Reusstal (REUR) mit grossen Nachdruck hingewiesen, unterstreicht die Urner Regierung.

ap