GOTTHARD: Bergstrecke: Trotz Neat im Stundentakt

Auf der Bergstrecke sollen auch nach der Eröffnung der Neat regelmässig Züge fahren. Gleise werden (noch) keine abgebaut.

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Isidor Baumann, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Uri. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Isidor Baumann, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Uri. (Bild Angel Sanchez/Neue UZ)

Das Gerücht, dass die Bergstrecke der Bahn nach der Inbetriebnahme der Neat voraussichtlich 2017 aus Kostengründen nur noch einspurig betrieben werde, hält sich hartnäckig. Für Isidor Baumann ist es aber nur ein Gerücht. Es sei in Gesprächen mit der Bahn nicht bestätigt worden. Dies sagte der Volkswirtschaftdirektor auf eine Frage von Pia Tresch (SP, Erstfeld) am Mittwoch im Landrat.

Die Bahn habe aber verschiedene Überlegungen angestellt. «Die ursprüngliche Bergstrecke hatte auch nur ein Gleis», gab Isidor Baumann zu bedenken. Die Strecke auf eine Spur zurückzubauen bleibe daher jedoch eine Option. Das zukünftige Unterhaltskonzept kennt Isidor Baumann noch nicht. Die Urner Regierung hat aber eine klare Zielvereinbarung mit den SBB. «Spätestens vier Jahre vor Eröffnung des Basistunnels muss ein Angebotskonzept der Bahn vorliegen», so Baumann. Die Hauptstossrichtung lautet: «Alle Stunde soll ein Interregio-Zug über die Gotthardstrecke fahren.»

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.