GOTTHARD: Die Vollsperrung dauert drei Jahre

Die Sanierung des Gotthard-Tunnels wird den Verkehr stärker beeinträchtigen als angenommen. Der Kanton Uri kündigt bereits Widerstand an.

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Die A2 kurz vor dem Gotthard-Nordportal. (Bild Dorothea Müller/Neue LZ)

Die A2 kurz vor dem Gotthard-Nordportal. (Bild Dorothea Müller/Neue LZ)

Die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels dauert dreimal länger als bisher angenommen. Für Autofahrer heisst das: Der Tunnel muss während dreier Jahre voll gesperrt werden. Die Alternative wären vorübergehende Schliessungen von 180 bis 280 Tagen während fünf bis sechs Jahren.

«Wenn man allein den Sicherheitsaspekt betrachtet, wäre eine zweite Röhre die sicherste Lösung», sagte der Urner Sicherheitsdirektor Josef Dittli am Sonntag auf Anfrage der Neuen Luzerner Zeitung. Da das Volk diese aber bei verschiedenen Abstimmungen abgelehnt habe, sei diese Frage derzeit hypothetisch. Damit der Tunnel den aktuellen Sicherheitsanforderungen genügt, muss unter anderem die Zwischendecke um 30 Zentimeter auf 4,80 Meter angehoben werden.

Der Bund prüft, ob die rund 20 000 Fahrzeuge, die täglich durch den Tunnel fahren, zwischen Göschenen und Airolo während der Sperrung auf die Bahn umgeladen werden können.

Daniel Regli / Hans-Peter Hoeren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.