GOTTHARD: Doris Leuthard referiert in Uri

«Gotthard – wie weiter?» Am 14. November bietet sich den Urnern die Möglichkeit, der Schweizer Verkehrsministerin zur Sanierung des Strassentunnels auf den Zahn zu fühlen.

Drucken
Teilen
Verkehrsministerin Doris Leuthard stellt sich den Fragen der Urner Bevölkerung. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Verkehrsministerin Doris Leuthard stellt sich den Fragen der Urner Bevölkerung. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

bar. Im Juni 2012 hat sich der Bundesrat für den Neubau einer zweiten Tunnelröhre am Gotthard mit anschliessender Sanierung der bestehenden Röhre entschieden. Im September 2013 hat er die Botschaft an das Bundesparlament verabschiedet. Mit dem neuen Artikel 3a des Bundesgesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet soll am Gotthard der Bau einer zweiten Tunnelröhre ohne Kapazitätserweiterung ermöglicht werden. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass dem Verkehr auch nach der Sanierung des bestehenden Tunnels stets nur eine Fahrspur pro Richtung zur Verfügung stehen und der Alpenschutz damit gewahrt wird.

Referat und Fragestunde

Am 14. November wird Verkehrsministerin Doris Leuthard auf Einladung des überparteilichen Komitees «Für eine sinnvolle Sanierung des Gotthard-Strassentunnels» in Altdorf gastieren. «Die Bevölkerung soll von der zuständigen Bundesrätin höchstpersönlich über das weitere Vorgehen auf politischer Ebene und über den Terminplan orientiert werden und auch Fragen stellen können», sagt Komitee-Mitglied und FDP-Uri-Präsident Matthias Steinegger.

Im Anschluss an Leuthards Referat werden der Urner Landammann Josef Dittli, der Tessiner CVP-Ständerat Filippo Lombardi, der Urner alt Nationalrat Franz Steinegger und Alpeninitiative-Geschäftsführer Alf Arnold das Thema Sanierung des Gotthard-Strassentunnels im Rahmen eines Podiums diskutieren.