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GOTTHARD: Forderungen für den Fall der Fälle

Die Urner Regierung lehnt den Vorschlag des Bundesrats für den Bau einer zweiten Tunnelröhre am Gotthard weiterhin ab und setzt sich für eine Sanierung ein. Am Donnerstag hat sie nun Forderungen präsentiert für den Fall, dass doch zweite Röhre realisiert werden sollte.
Gotthard-Nordportal in Göschenen. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

Gotthard-Nordportal in Göschenen. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)

So will die Urner Regierung die maximale Verkehrsmenge pro Stunde und Richtung auf 1000 Personenwageneinheiten limitieren. Dies hält sie in der am Donnerstag publizierten Antwort zur Vernehmlassung des Bundes zur Änderung des Gesetzes über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet fest. Die Anzahl LKWs pro Tag will sie auf maximal 3000 pro Tag beschränken.

Weiter soll die Durchfahrtsbeschränkung am Gotthard auf eine Fahrspur pro Richtung rechtlich einwandfrei verankert sein und im Abkommen zwischen der Schweiz und der EU abgesichert werden. Und: Der 4-Meter-Korridor auf der Gotthardachse soll vor der Sanierung des Tunnels bereit stehen.

Für die Urner Regierung hat der Verlagerungsauftrag höchste Priorität. Mit dem 4-Meter-Korridor und dem Gotthardbasistunnel würden die notwendigen Kapazitäten bereitgestellt und die Voraussetzungen für den Verlad von Sattelaufliegern, bzw. Trailern, via Gotthardachse geschaffen, heisst es weiter.

Die Urner Regierung hatte sich bereits mehrfach gegen eine zweite Röhre am Gotthard ausgesprochen. Sie weiss ihre Bevölkerung hinter sich. Mit dem Bau eines zweiten Strassentunnels, so die Befürchtung, würde die Kapazität der Nord-Süd-Achse erhöht. Das aber verbietet die Verfassung aufgrund der vom Schweizer Volk angenommenen Alpeninitiative.

Der Kanton Uri spricht sich zudem gegen eine Vollsperrung des Tunnels aus und unterstützt eine Variante mit Sommeröffnung. Parallel dazu sollen die Verladekapazitäten für den PW- und LKW- Verlad optimiert werden. Die Regierung spricht sich aber nach wie vor auch gegen eine alleinige Verladeanlage im Urner Talboden aus.

sda

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