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Gotthard-Raststätte steigert Umsatz

Die Gotthard-Raststätte hat im vergangenen Jahr trotz schwierigem Umfeld ein gutes Resultat erzielt. Auch für 2019 rechnen die Verantwortlichen in allen Bereichen mit steigenden Umsätzen.
Urs Hanhart
Der Neubau der Gotthard-Raststätte Fahrtrichtung Süd hat zu einem tieferen Gewinn geführt. (Bild: Urs Hanhart, 11. Mai 2018)

Der Neubau der Gotthard-Raststätte Fahrtrichtung Süd hat zu einem tieferen Gewinn geführt. (Bild: Urs Hanhart, 11. Mai 2018)

«2018 war wie bereits 2017 ein anspruchsvolles Jahr», das schreiben Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Gotthard-Raststätte im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht. «Der Neubau der Raststätte Fahrtrichtung Süd und die damit verbundenen Einschränkungen hat sich auf die Ertragslage der letzten beiden Jahre ausgewirkt.»

Trotzdem konnte der Gesamtumsatz der Gotthard-Raststätte im Vergleich zum Vorjahr von 22,39 auf 23,08 Millionen Franken gesteigert werden. «Berücksichtigt man das schwierige Umfeld, kann dies als gutes Resultat bezeichnet werden», so die Verantwortlichen.

In reibungslose Eröffnung des Neubaus investiert

Den gestiegenen Umsätzen standen auch höhere, wenngleich budgetierte Kosten gegenüber. Die intensive Vorbereitungsphase für die Neubau-Eröffnung im Mai, die Schulung der Mitarbeiter sowie die Probeläufe mit dem neuen Gastrokonzept führten zu höheren Personalkosten. Auch die übrigen Aufwendungen fielen höher aus. «In der Überzeugung, dass der erste Eindruck zählt, war es uns wichtig, die Eröffnung der neuen Anlage reibungslos über die Bühne zu bringen. Wir sehen die damit zusammenhängenden Aufwendungen als Investition in die Zukunft», wird im Geschäftsbericht festgehalten.

Die beschriebenen Faktoren führten zu einem tieferen Gewinn. Das Jahresergebnis 2018 beläuft sich auf 827000 Franken und liegt damit um 21,4 Prozent oder 226000 Franken tiefer als im Vorjahr.

Eher in Bergdestinationen ausgewichen

Während der Sanierung der Tankstelle musste diese in den Monaten Januar und Februar 2018 grösstenteils geschlossen bleiben. Dies führte zu zusätzlichen, vorab nicht erwarteten Ertragsrückgängen beim Benzinverkauf sowie im Shop. «Hinzu kam, dass der nicht enden wollende Sommer kurzfristige Reisen in den Süden überflüssig erscheinen liess und die potenziellen Kunden eher in Bergdestinationen auswichen», ist im Geschäftsbericht zu lesen. Trotzdem hätten in allen Bereichen Umsatzsteigerungen realisiert werden können. Bei den Treibstoffen erkläre sich der Zuwachs durch die höheren Treibstoffpreise. In den Shops sei der Umsatz um 3,7 Prozent gesteigert worden und habe das Niveau des Jahres 2016 erreicht. Das Umsatzplus in der Gastronomie von 2,1 Prozent sei unter den Erwartungen gelegen. «Es entspricht indes durchaus der Erfahrung, dass anhaltende Schönwetterperioden zu Verschiebungen zwischen Restaurants und Shops führen», betonen Verwaltungsrat und Geschäftsleitung.

Viel Zuversicht für das laufende Geschäftsjahr

In ihrem Ausblick schlagen die Verantwortlichen optimistische Töne an: «Für 2019 rechnen wir in allen Bereichen mit steigenden Umsätzen», heisst es im Bericht. «Im Zentrum unserer Bestrebungen und Erwartungen steht der immer grösser werdende Bekanntheitsgrad der erneuerten Gotthard-Raststätte.» Zudem sei die Raststätte Stalvedro in Airolo während der kommenden Sommermonate wegen Umbau geschlossen. «Wir gehen davon aus, dass dies zu Mehrerträgen auf unserer Anlage in Fahrtrichtung Nord führen wird.»

Am 28. Mai wird im Theater Uri in Altdorf die 44. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Gotthard-Raststätte abgehalten. Im Hinblick auf die erwarteten guten Zahlen im laufenden Jahr wird der Verwaltungsrat eine gleich bleibende Dividende beantragen.

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