GOTTHARD: Urner Polizei ist für Osterstau gewappnet

Die Urner Polizei ist nicht nur für den Stau am Gotthard gerüstet. «Wir sind auch für die Situation auf der Axenstrasse sensibilisiert», sagt Chef Damian Meier.

Red
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Stau an Ostern vor dem Gotthard-Strassentunnel. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Stau an Ostern vor dem Gotthard-Strassentunnel. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Urner Polizei erwartet bereits heute Mittwoch die erste Oster-Stauwelle. Laut Damian Meier, Chef der Verkehrspolizei Uri, löst sich diese während der Nacht wieder auf. «Die eigentlichen grossen Staus erwarte ich ab Donnerstagmittag und bis in den frühen Freitagnachmittag hinein», erklärt er.

Die Polizei sei gewappnet für die Kolonnen. «Sobald sich die Fahrzeuge auf der A 2 bis dort zurückstauen, wo kein Pannenstreifen mehr zur Verfügung steht, halten wir die Fahrzeuge vor Amsteg an, um sie dosiert nach Göschenen schicken zu können.» Bereits am vergangenen Wochenende war es zu einer 9 Kilometer langen Kolonne gekommen. Obwohl rund 5000 Fahrzeuge weniger registriert wurden als noch im Vorjahr, gab es rund 5 Kilometer mehr Stau als damals. Hauptgrund dafür war ein Pannenfahrzeug im Gotthard-Strassentunnel.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen UZ und im E-Paper.

Die Stautipps von Damian Meier, Chef der Urner Polizei

Donnerstag und Freitag: Verzicht
«Es ist sinnvoll, nicht am Donnerstag oder Freitag durch den Gotthard-Strassentunnel Richtung Süden zu reisen.»

Kantonsstrasse sollte tabu sein
«Einheimische sollten am Donnerstag und Freitag vor allem Fahrten auf der Autobahn von Erstfeld und Amsteg Richtung Süden möglichst vermeiden.»

Öffentlicher Verkehr ist Trumpf
«Urnerinnen und Urnern empfehle ich, am Hohen Donnerstag und am Karfreitag Richtung Urner Oberland vermehrt auf den öffentlichen Verkehr zu setzen.»text