GOTTHARDTUNNEL: Laster werden mit Wärmekameras geprüft

Die Brandgefahr im Gotthardtunnel soll mit einem neuen System reduziert werden. So sollen Lastwagen und Reisecars während der Zufahrt zum Tunnel mit speziellen Wärmebildkameras überprüft werden.

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Ein im Gotthardtunnel verkehrender Laster. (Bild Beat Blättler/Neue UZ)

Ein im Gotthardtunnel verkehrender Laster. (Bild Beat Blättler/Neue UZ)

Falls dabei die Temperaturen von Turbolader, Bremsscheiben oder Achsen zu hohe Werte aufweisen, soll das Fahrzeug noch vor dem Tunnel gestoppt werden.

Tunnelbrände im Gotthard sind gar nicht so selten, «im Schnitt rücken wir etwa einmal pro Monat aus, weil bei einem Fahrzeug starke Rauchentwicklung festgestellt wird oder gar ein Fahrzeugbrand zu löschen ist», sagt dazu Reto Habermacher, der Kommandant der Urner Kantonspolizei.

Das neue System wird in Nidwalden hergestellt und soll noch vor Ende Jahr installiert werden. Vorerst soll ein Pilotversuch während ein bis eineinhalb Jahren zeigen, ob das System praxistauglich ist.

Stefan Inderbitzen/Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.