Green Power Uri verarbeitet mehr Abfälle

Das Biomassekraftwerk in Altdorf konnte im vergangenen Jahr seine Produktion stark steigern. Das Kraftwerk will auch im nächsten Jahr wachsen.

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Werner Jauch, Geschäftsführer der Greenpower Uri AG, glaubt an den Erfolg des Biomasse-Werks. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Werner Jauch, Geschäftsführer der Greenpower Uri AG, glaubt an den Erfolg des Biomasse-Werks. (Bild: Elias Bricker/Neue UZ)

Im vergangenen Jahr verwertete die GPU insgesamt 5'766 Tonnen Bioabfälle. Die Stromproduktion belief sich auf 657'433 Kilowattstunden Ökostrom. Dies entspricht dem Strombedarf von 130 Haushalten. Neu gehört auch die Gemeinde Ingenbohl-Brunnen zum Kundenkreis der Green Power Uri AG, wie das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Im Kanton Uri fallen jährlich mehrere Tausend Tonnen Grün- und Speiseabfälle an. Die Grünabfälle werden durch die ZAKU (Zentrale Organisation für Abwallbewirtschaftung im Kanton Uri) bei jedem Hauhalt kostenlos abgeholt. Der Kanton Uri seinerseits liefert Mähgut und Strauchschnitt vom Strassenunterhalt oder anderen öffentlichen Grünflächen. Aus all diesen organischen Abfällen entstehen in der Biomasseanlage Ökostrom und Naturdünger.

An der GPU sind folgende Partner beteiligt: Elektrizitätswerk Altdorf AG, Axpo Kompogas AG, Korporation Uri, Urner Kantonalbank, Elektrizitätswerk Ursern und Andermatt Swiss Alps AG. Als jüngste Aktionärin konnte im Dezember 2009 die LOPS GmbH gewonnen werden. Diese betreibt in Stans eine Kompostieranlage. Für Werner Jauch ein weiterer Höhepunkt des Geschäftsjahrs. «Wir wollen in Zukunft unsere Stärken gemeinsam nutzen und ausbauen. Die Zusammenarbeit mit der LOPS GmbH ist erfreulich angelaufen.», so Werner Jauch, Geschäftsführer der GPU.

pd/rem