GRIPPEIMPFUNG: Grippe: «Die Urner sind härter im Nehmen»

Die Zahl der Grippeerkrankungen steigt. Der Urner Kantonsarzt Philipp Gamma sagt, wer sich impfen lassen sollte und gibt Tipps für ein kluges Verhalten im Alltag.

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Der Urner Kantonsarzt Philipp Gamma. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue UZ)

Der Urner Kantonsarzt Philipp Gamma. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue UZ)

Gamma bestätigt zwar, dass die Grippewelle Uri erreicht habe, präzisiert aber, dass man unterscheiden müsse: «Fälle von klassischer Virusgrippe mit hohem Fieber haben wir nicht sehr viele. Deren Auftreten ist wie in den vergangenen Wintern moderat. Aber es kommt zurzeit extrem häufig zu grippeähnlichen Erkrankungen.» Impfen lassen sollten sich chronisch kranke Menschen wie Diabetiker, Asthmatiker und Menschen über 65.

Gammas Meinung nach sind die Urner härter im Nehmen: «Mindestens für die ältere Bevölkerung trifft das sicher zu.» Weshalb es trotzdem zu vielen Erkrankungen kommt, erklärt sich der Kantonsarzt folgendermassen: «Nicht wenige Urner pendeln. Sie kommen dadurch vermehrt mit Viren in Kontakt. Diese bringen sie dann sozusagen ins Urner Reduit.» Er rät dazu, grosse Menschenansammlungen zu meiden und sich wegen den Keimen immer gut die Hände zu waschen.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.