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GROSSANLASS: CVP Uri stellt sich hinter Schweizer Olympia-Kandidatur

Die Partei sieht in der Olympiakandidatur «Sion 2026» eine grosse Chance für die Schweiz, aber auch für Uri. Morgen wird im Landrat zu diesem Thema ein Vorstoss eingereicht.
OK-Präsident Jean-Philippe Rochat präsentiert im Juni die Olympia-Kampagne an der ETH in Lausanne. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

OK-Präsident Jean-Philippe Rochat präsentiert im Juni die Olympia-Kampagne an der ETH in Lausanne. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Der Bundesrat will die Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 mit 8 Millionen Franken unterstützen. Er sieht in der Schweizer Olympiakandidatur eine Chance für Sport, Wirtschaft und Gesellschaft in der Schweiz. Bei den organisierenden Kantonen Wallis und Bern handelt es sich um angrenzende Kantone Uris.

Olympische Winterspiele in diesen Kantonen dürften für den Kanton Uri deshalb nicht nur touristisch, sondern auch wirtschaftlich attraktiv sein, schreibt die CVP Uri in einer Medienmitteilung. Die Gaststätten in den Kantonen Wallis und Bern dürften nicht ausreichen, um alle Besucher unterzubringen. Auch wäre es allenfalls möglich, dass der Kanton Uri weitere Infrastrukturen für die Olympiade zur Verfügung stellt, schreibt die CVP Uri.

Uri soll Kandidatur ideell unterstützen

Sollte die Schweiz den Zuschlag für den Jahrhundertanlass erhalten, hat der Bundesrat Investitionen von bis zu 1 Milliarde Franken angekündigt. «Eine frühzeitige Unterstützung und ein Miteinbezug des Kantons Uri würde Sinn machen, um möglichst optimal vom Projekt profitieren zu können», lässt sich Flavio Gisler, Präsident der CVP Uri, in der Mitteilung zitieren.

Die Schweiz könne bereits heute einen Grossteil der benötigten Sportanlagen abdecken. Der CVP Uri ist es ein Anliegen, dass im Gegensatz zu Olympischen Winterspielen in den vergangenen Jahrzehnten wieder einmal ein Austragungsort gewählt wird, wo weder Arbeitskräfte beim Bau der Sportstätten ausgenützt, noch überdimensionierte Anlagen gebaut werden, die nach den Spielen nie mehr genutzt werden. «Wir wollen nachhaltige und in der Bevölkerung gut verankerte Winterspiele», sagt Flavio Gisler. «Schliesslich sollen sie für den Tourismus in der Schweiz und im Kanton Uri auch nachhaltig eine positive Wirkung haben.»

Landrat Andreas Bilger aus Seedorf wird deshalb in der Landratsession von morgen Mittwoch, 13. Dezember, als CVP-Fraktionsvorstoss eine parlamentarische Empfehlung einreichen. Diese fordert den Urner Regierungsrat auf, die Olympiakandidatur «Sion 2026» ideell und allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt auch finanziell oder mit Infrastruktur zu unterstützen.

«Wir können die Olympischen Spiele nur in die Schweiz holen, wenn die Kandidatur breit abgestützt ist», sagt Bilger. «Die ganze Schweiz und insbesondere auch die Kantone müssen hinter der Olympiakandidatur stehen.»

pz

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