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Grossprojekt in Erstfeld nimmt weitere Hürde

Die 13 Millionen Franken teure Sanierung der Werkleitungen in der Gotthardstrasse in Erstfeld soll im Januar 2020 beginnen können. Die Baudirektion Uri, die Gemeindewerke Erstfeld und die Abwasser Uri setzen das Grossprojekt gemeinsam um.
Bruno Arnold
Der Bauperimeter umfasst den Bereich vom nördlichen Dorfeingang bis zum Parkplatz beim Gemeindehaus. (Bild: Urs Hanhart, Erstfeld, 27. März 2018)

Der Bauperimeter umfasst den Bereich vom nördlichen Dorfeingang bis zum Parkplatz beim Gemeindehaus. (Bild: Urs Hanhart, Erstfeld, 27. März 2018)

Das Grossprojekt zur Sanierung der Werkleitungen in der Gotthardstrasse in Erstfeld hat eine weitere Hürde genommen. Auf die öffentliche Bauauflage von Mitte Juni sind keine Einsprachen eingegangen. «Somit können die weiteren Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung des Sanierungsprojekts zielgerichtet weitergeführt werden, damit der Baustart am 7. Januar 2020 erfolgen kann», hält die Abwasser Uri in einer am Freitag veröffentlichten Medienmitteilung fest.

Abwasserleitungen als Auslöser

Zur Erinnerung: Auslöser der anstehenden Bauarbeiten sind die sanierungsbedürftigen Abwasserleitungen in Erstfeld. Sie müssen in den nächsten zwei Jahren durch Abwasser Uri umfassend instandgesetzt werden. Die Gemeindewerke Erstfeld investieren zeitgleich in den Ersatz von Wasserleitungen und notwendige Anpassungen am elektrischen Leitungsnetz. Und gleichzeitig wird die Baudirektion Uri die Strassenoberfläche erneuern und eine neue Leitung für die Strassenentwässerung inklusive einer Strassenabwasserbehandlungsanlage erstellen. Zudem wird auch der Hochwasserschutz der Bäche Nollental und Locher-/Speckital verbessert. Dabei wird unter anderem eine neue Bachableitung zum Walenbrunnen realisiert.

Gesamtprojekt kostet
 rund 13 Millionen Franken

Der Urner Landrat hat im Februar 2019 im zweiten Anlauf einen Verpflichtungskredit über rund 5,6 Millionen Franken für das Projekt «Erstfeld innerorts» gesprochen (wir berichteten). Das Gesamtprojekt rechnet mit Aufwendungen in der Höhe von rund 13 Millionen Franken. Der Bauperimeter umfasst den Bereich vom nördlichen Dorfeingang bis zum Parkplatz beim Gemeindehaus Erstfeld. Die Baudirektion, die Gemeindewerke Erstfeld und die Abwasser Uri – setzen das Grossprojekt gemeinsam um.

Unter der Federführung der Abwasser Uri haben die Bauherrschaften in den vergangenen Wochen mit 55 Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümern individuelle Gespräche zum bevorstehenden Grossprojekt und den unmittelbaren Folgen für die Anwohnerinnen und Anwohner geführt. Dabei konnten insbesondere Anliegen der Erreichbarkeit der einzelnen Liegenschaften sowie die temporären Verkehrsführungen besprochen werden. Ebenfalls fand Anfang Mai eine öffentliche Projektinformation in Erstfeld statt. «Die Erkenntnisse der individuellen Gespräche und der Informationsveranstaltung fliessen nun in die weitere Projektbearbeitung ein», schreibt die Abwasser Uri.

Arbeiten bis Ende 
Oktober 2019 vergeben

Aktuell laufen die Vorbereitungen zur Submission der verschiedenen Arbeitsgattungen auf Hochtouren. «Ziel ist es, die Arbeiten bis Ende Oktober 2019 zu vergeben, damit der Baustart Anfang Januar 2020 erfolgen kann», halten die Verantwortlichen der Abwasser Uri in der Mitteilung fest.

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