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Grotte am Titlis wird belüftet

Engelberg eb. Das ewige Eis auf dem Titlis ist die Touristenattraktion schlechthin. An Spitzentagen kommen bis zu 4000 Personen auf den Berg – darunter viele Touristen aus dem asiatischen Raum. Dabei ist es für die Besucher fast Pflicht, einen Rundgang durch die Eisgrotte zu machen. Und der Gletschertunnel auf dem Titlis ist das ganze Jahr geöffnet.

Auch im Winter wird gekühlt

Die Klimaerwärmung ist aber auch hier nicht spurlos vorübergegangen. Im Sommer werden inzwischen Teile des Gletschers mit einem Vlies abgedeckt, um zu verhindern, dass das Eis weiter abschmilzt. Zudem wird die Eisgrotte nun seit einigen Jahren belüftet. «Das ist einerseits wichtig für die Luftzirkulation, damit wir keine abgestandene Luft in der Grotte haben», sagt Peter Reinle, Marketingleiter der Titlis-Bahnen. «Andererseits können wir so die Grotte ein bisschen kühlen.» Dies sei nicht nur während der Sommermonate nötig. Denn die Temperatur in der viel besuchten Grotte wird auch im Winter mit kalter Aussenluft tief gehalten. Zusätzlich befeuchten Düsen den Eistunnel, weil die Lüftungsanlage dem Gletscher Feuchtigkeit entzieht. Dies alles sei zwar mit Kosten verbunden, doch sie würden sich lohnen. «Wir können zwar keine Langzeitprognosen machen», sagt Reinle. «Doch dank diesen Massnahmen sollte es uns gelingen, die Eisgrotte in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren zu betreiben.»

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