GURTNELLEN: Guggensaison wurde eröffnet

Die Fasnachtseröffnung mit dem Smürfer-Ball hat in Gurtnellen eine lange Tradition. Seit 1988 wird die Fasnacht am 11. November mit einem Ball eingeläutet.

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Dieser hat sich in all den Jahren einen hervorragenden Namen gemacht und ist ein wahrer Publikumsmagnet. Am Freitag vor einer Woche war es wieder so weit. Die Guggenmusiken Fronalp-Chessler aus Morschach, die Dörfli-Geister aus Ramersberg und die Gassäjüüzer aus Attinghausen eröffneten am Smürfer-Ball die neue Guggensaison. In der zum Piratenschiff umfunktionierten Turnhalle sorgten DJs und die jeweiligen Guggenmusiken für gute Stimmung. Wer es etwas Bodenständiger wollte, war im Ländlerzelt bei volkstümlichen Klängen, Kaffee und Honigchrüter bestens aufgehoben.

Gäste aus der ganzen Schweiz
Punkt 19 Uhr wurde am Samstag auf dem Bahnhofplatz zum Platzkonzert gestartet. Das schon fast frühlingshafte Wetter lockte viele Leute an. Als weiteres Highlight konnte das OK am Samstag die Urner Partyband Feensturm präsentieren. Abwechslungsweise trugen die acht eingeladenen Guggenmusiken an zwei verschiedenen Orten auf dem Festgelände ihr Repertoire vor. Aus dem Kanton Uri waren die Guggenmusiken Bäusyräller aus Amsteg, Düä Bäbä aus Bristen und Balanggäbäägger aus Seedorf dabei. Rund 1200 Besucher konnten an beiden Abenden gezählt werden. «Es kamen Leute aus dem Aargau, dem Berner Oberland, der gesamten Innerschweiz und sogar eine Gruppe aus Chiasso nach Gurtnellen», weiss OK-Präsident Koni Scheuber.

Nach der grossen Party und dem Aufräumen fand am Sonntag in der «Baraggen»-Bar die After-Hour-Party statt. Trotz grosser Müdigkeit seitens der Mitglieder geht es bei den Smürfern mit der Probenarbeit bis zum ersten Auftritt Anfang Januar weiter. Erst dann beginnt eine lange, aber hoffentlich amüsante Fasnacht mit vielen Auftritten und ebenso vielen Eindrücken.

André Sägesser / Neue UZ