Gurtnellen: Nacht- und Vollzeitsperrungen nötig

Wegen Abbrucharbeiten und des Baus der neuen Brückenplatte kommt es bei der Intschialpbachbrücke  in den kommenden Wochen zu Verkehrsbeschränkungen. Der öffentliche Verkehr wird zeitweise über die A 2 geführt.

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Die Intschialpbachbrücke wird zurzeit saniert. Unter anderem wird auch die Fahrbahn verbreitert. (Bild: PD, Gurtnellen, März  2019)

Die Intschialpbachbrücke wird zurzeit saniert. Unter anderem wird auch die Fahrbahn verbreitert. (Bild: PD, Gurtnellen, März 2019)

(pd/bar) Die Intschialpbachbrücke wurde in den Jahren 1820 bis 1825 gebaut und gilt als «historisch wertvoll». Der Brückenbogen wurde im Jahr 2015 verstärkt, nachdem ein alarmierender Zustand festgestellt worden war. Seit dem 1 Oktober 2018 und bis im Juni 2020 läuft nun der nächste Sanierungsschritt. Dazu gehören unter anderem der Ersatz der schadhaften Auskragung auf der Seite Amsteg, die Abdichtung des Brückenbogens, die Verbreiterung der Fahrbahn, damit Busse und PW künftig kreuzen können, sowie die Verbesserung der Sichtweiten. Insgesamt investiert die Baudirektion Uri in die Sanierung der Brücke rund 2 Millionen Franken.

Drei Wochen lang Verkehrsbehinderungen

Für Abbrucharbeiten und den Bau der neuen Brückenplatte sind vom 11. März bis am 5. April diverse Sperrungen notwendig. Vom Montag, 11. März, bis Donnerstag, 14. März, und vom Montag, 18. März, bis Donnerstag, 21. März 2019, ist die Brücke nachts jeweils von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Vom 25. März bis am 5. April ist die Brücke jeweils vom Montagabend, 20 Uhr, bis am Freitagmorgen, 5 Uhr, durchgehend gesperrt. Als Ausweichroute steht die Nationalstrasse A 2 zur Verfügung. Das Gebiet Ried bleibt auch von Amsteg her erreichbar. Die Restaurationsbetriebe und die touristischen Anlagen in Intschi und Gurtnellen sind immer erreichbar. Die Baudirektion Uri versucht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Baudirektion setzt Shuttlebus ein

Während der Nachtsperrungen verkehrt der Linienbus der Auto AG Uri von der Haltestelle Intschi Seilbahn via Amsteg und über die die A 2 bis zur Haltestelle Wassen Dorf. Zwischen den Haltestellen Wassen Post und Gurtnellen Meitschligen verkehrt ein von der Baudirektion organisierter Shuttlebus, der den Anschluss an den Linienbus sicherstellt. Während der Vollsperrung ist der Linienbus der Auto AG Uri von der Haltestelle Intschi Seilbahn via Amsteg und über die A 2 bis zur Haltestelle Kantonshalle Wassen (provisorische Haltestelle) unterwegs. Für Fahrgäste zwischen Gurtnellen Meitschligen und Wassen Pfaffensprung verkehrt ein von der Baudirektion organisierter Shuttlebus. Auf diese Weise wird für Reisende im Urner Oberland der Anschluss an die Linie 1 Richtung Göschenen respektive Richtung Flüelen sichergestellt. Die Fahrgäste werden via Fahrpersonal im Bus mit Mikrofondurchsagen auf den Umstieg bei der Kantonshalle Wassen (provisorische Haltestelle) aufmerksam gemacht.

Reisende Richtung Flüelen (Norden) müssen sich während dieser Zeitspanne zirka 10 Minuten früher an den jeweiligen Haltestellen Richtung Süden (Göschenen) einfinden und auf den Shuttlebus mit Umstieg Kantonshalle Wassen zur Linie 1 warten.

Gut informiert dank SMS-Dienst

Die Baudirektion macht darauf aufmerksam, dass es je nach Witterung zu Verschiebungen im Bauplan kommen kann. Allfällige Änderungen werden so schnell wie möglich mit dem SMS-Dienst des Kantons kommuniziert. Für die Anmeldung ist eine SMS an 079 711 20 40 zu senden (Stichwort: «Start Wassen»). Die Anmeldung kostet einmalig 20 Rappen, danach ist der SMS-Dienst gratis. Die Baudirektion empfiehlt, den Dienst möglichst bald zu abonnieren und dankt für das Verständnis.