Gurtnellen: Skitourengänger verletzt sich bei einem Absturz tödlich 

Nach der Besteigung des Piz Tiarms verlor ein 61-jähriger, in Zürich wohnhafter Bergtourengänger auf 2700 Metern über Meer beide Skis und rutschte rund 200 Meter in die Tiefe. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. 

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(pd/eca) Am Sonntag, 2. Juni, befanden sich kurz vor 9.30 Uhr zwei Skitourengänger nach der Besteigung des Piz Tiarms vom Skidepot in der Wyssenlücke her auf der Abfahrt in Richtung Breitplanggen.

Aus nicht geklärten Gründen verlor der 61-jährige, erfahrene und gut ausgerüstete Mann auf einer Höhe von rund 2700 Metern über Meer beide Skis. In der Folge rutschte er über die steile und vereiste sowie mit Steinen und Felsen durchsetzte Westflanke rund 200 Höhenmeter tiefer. Er kam schliesslich in flacherem Gelände zum Stillstand.

Mann verstirbt noch auf der Unfallstelle

«Beim Absturz zog sich der im Kanton Zürich wohnhaft gewesene Mann derart schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb», schreibt die Kantonspolizei Uri in einer Medienmitteilung.

Im Einsatz standen Mitarbeitende der Rega, die Staatsanwaltschaft Uri, das Care-Team Uri, ein Bestattungsdienst sowie Mitarbeitende der Kantonspolizei Uri.